28.04.09

Bünare

Ersatz für kaputte Tchibo-Räder

Bergedorf (pcs). Mit einem Schreck und ohne blaues Auge kam Jürgen Sinow beim Rahmenbruch seines neu gekauften Tchibo-Fahrrads davon.

"Während der Fahrt knackste es, und plötzlich saß ich zehn Zentimeter tiefer", erinnert sich der 68-Jährige. Das kaputte Rad brachte der Bergedorfer zur Tchibo-Filiale zurück und erhielt kurz darauf Ersatz. Als er auch bei der Fahrt auf dem neuen Rad ein Knacksen vernahm, dachte der passionierte Radler noch: "Nein, nicht schon wieder..." Dann sauste der Sattel erneut in die Tiefe. Wieder ein Rahmenbruch, wieder Schieben zu Tchibo. Diesmal allerdings wollte Jürgen Sinow kein Ersatzrad, sondern den Preis in Höhe von 299 Euro zurück.

"Und das dauerte", beschwert sich der Rentner aus Nettelnburg, der im Alltag auf sein Fahrrad angewiesen ist. Sechsmal rief er innerhalb von sechs Wochen beim Tchibo-Telefonservice an, ohne eine klare Auskunft zu erhalten. "Die waren zum Teil richtig unverschämt", sagt er verärgert.

Auf Rückfrage unseres bürgernahen Reporters (Bünare) bei der Firma meldete sich aber innerhalb kurzer Zeit eine Mitarbeiterin. Und Jürgen Sinow bekam ein zweiseitiges Entschuldigungsschreiben samt Scheck in Höhe von 299 Euro.

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