Ingrid vertellt
Fastentied
Samstag, 28. Februar 2009 02:52
- Von Ingrid Straumer
Na, mookt ji mit? Mit dat Fasten vör Ostern? Al de, de Neejohr keenen goden Vörsatz harrn, de hebbt nu een nee Gelegenheit, sik wat vörtonehmen. In de letzten Johren hett jo de Kark Rekloom mookt: "Versöök dat doch mol söben Weeken ohn".
Un achter dat "ohn" sall denn jeedeen setten, wat he meent. "Zigaretten" oder "Beer" oder "Fernsehn". Een kann dat ook ümkehren uns eggen: Versöök dat mol söben Weeken mit "jeden Dag spazeerngohn", "tweemol de Week swömmen" oder ook "endlich Tant Emmi anropen". Un eenen Vördeel hebbt de Vörsätz in de Fastentied jo, wenn een dat mit de to Neejohr verglieken deiht: söben Weken sünd lichter dörtohollen as een heele Johr. Man wohrschau: ik heff eenen Fründ, de kriggt dat klor, in de Fastentied richtig to fasten. An de föffteihn Pund verleert he meist jeedeen Johr. Man achterran "belohnt" he sik för sien Möh mit luder lecker Soken. Denn nimmt he bit tokomen Johr so bi twintig Pund wedder to un hett de föffteihn Pund in de nächst Fastentied licht öber. He hett sik mit all dat Fasten al'n feinen Buuk toleggt! As jümmers sull'n eben ook hier nich öberdrieven! Ik wull dit Johr egens ook mitmoken bi dit "ohn" oder "mit", man mi fallt nix in. "Ohn Sport"? Mook ik al. "Mit Schokolood"? Bruuk ik mi nich vörnehmen. Wat, dat is verkehrt? Süht no'n Utreed ut? Ji loot jo woll nix vörtünen. Na goot, ik weet wat: söben Weeken ohn goden Vörsatz! Wenn dat nix is!
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