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Ein Familienausflug in den Naturpark Mecklenburgisches Elbetal

Lauenburg. In der Ferienzeit stellt unsere Zeitung täglich Geheimtipps und Ideen für Ausflüge vor. Diesmal gibt's im Mecklenburgischen Elbtal Heideblüte soweit das Auge reicht.
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Die Bretziner Heide muss den Vergleich mit der Lüneburger Heide nicht scheuen und präsentiert sich zurzeit in voller Blüte.
Foto: bm
Die Bretziner Heide muss den Vergleich mit der Lüneburger Heide nicht scheuen und präsentiert sich zurzeit in voller Blüte.
Zu Gast bei Wendehals, Turteltaube und Heidelerche: Unser heutiger Ausflugstipp führt uns in den Naturpark Mecklenburgisches Elbetal, das zum Unesco-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe gehört und sich auf 426 Quadratkilometern zwischen Boizenburg und den Binnendünen bei Dömitz erstreckt.
Ausgangspunkt unserer Tour ist die Naturparkverwaltung (Am Elbberg 20, Telefon 03 88 47/62 48 40) im Boizenburger Ortsteil Vier. Vom benachbarten Aussichtsturm „Elwkieker“ gewinnt man mit Blick auf Elbe und Sude-Mündung einen ersten Eindruck von den Schönheiten, die Flora und Fauna dieses Landstrichs zu bieten haben. Sie erreichen den Turm, indem Sie die Bundesstraße 5 – von Lauenburg kommend – an der ersten Ausfahrt Boizenburg verlassen und nach etwa 300 Metern nach rechts zur ausgeschilderten Naturparkverwaltung abbiegen.
Von hier aus können Sie auf eigene Faust zu Ausflugszielen wie den Reetdachhäusern und Storchennestern in der Teldau, zum Lübtheener Schilferlebnispfad, in den Landschaftspark Dammereez, zur Festung Dömitz oder den größten Binnendünen an der Elbe mit ihrem Dünen-Lehrpfad bei Klein Schmölen starten. Achtung: Gutes Kartenmaterial oder ein Navigationsgerät sind hilfreich, weil die Beschilderung in diesem Teil Mecklenburgs manchmal etwas karg ist.
Hauptziel unseres Tipps ist die Bretziner Heide, die zur Blütezeit im August und September keinen Vergleich mit der Lüneburger Heide scheuen muss. Sie fahren dazu zurück auf die Bundesstraße 5 (oder durch Boizenburg und Boizenburg-Bahnhof), biegen am Ortsausgang von Zahrensdorf nach links in Richtung Wiebendorf ab und folgen dort dem Wegweiser nach Beckendorf. Nach etwa drei Kilometern erreichen Sie den ausgeschilderten Parkplatz und gelangen entweder auf einem Rundweg zu den Hügelgräbern aus der Bronzezeit oder folgen dem Weg, der sie zu den schönsten Stellen der blühenden Heidelandschaft in diesem 32 Hektar großen Gebiet führt. Unterwegs werden Eidechsen oder mehr als 20 Grashüpferarten den Weg kreuzen, zu Hause sind hier auch Heidelerchen.
Am Sonntag, 16. August, bietet die Naturwacht eine geführte Wanderung durch dieses Naturschutzgebiet an. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr auf dem Parkplatz, die Teilnahme ist kostenlos.bm
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