Neuer Vorstand Geschafft – der OJR macht weiter

Der neue Vorstand des Ortsjugendrings (von links): Beisitzer Osman Bildikari, 1. Vorsitzende Christine Dühr, 2. Vorsitzender Nuri Barcin, 3. Vorsitzender Ann-Kathrin Grütz, Beisitzer Horst Tomkowitz. Auf dem Foto fehlt die Kassenwartin Pia-Alina Kettenbeil.

Foto: Monika Retzlaff / BGZ

Der neue Vorstand des Ortsjugendrings (von links): Beisitzer Osman Bildikari, 1. Vorsitzende Christine Dühr, 2. Vorsitzender Nuri Barcin, 3. Vorsitzender Ann-Kathrin Grütz, Beisitzer Horst Tomkowitz. Auf dem Foto fehlt die Kassenwartin Pia-Alina Kettenbeil.

Lauenburg. Nach zäher Kandidatensuche ist der Ortsjugendring gerettet. Für die bewährte Arbeit gab es Lob vom Bürgermeister.

Lauenburg..  Geschafft! Nach monatelangem Ringen um neue Kandidaten hat der Ortsjugendring (OJR) einen neuen Vorstand. Wie berichtet, hatten alle bisherigen Vorstandsmitglieder schon vor Monaten erklärt, aus beruflichen oder zeitlichen Gründen nicht mehr weitermachen zu wollen.

Christine Dühr, die Frau des bisherigen Vorsitzenden Karl-Heinz Dühr wird nun als 1. Vorsitzende den Ortsjugendring leiten. Während der Jahresversammlung im Jugendzentrum wählten Mitglieder und Delegierte der Mitgliedsvereine die 53-Jährige einstimmig.

"Die Arbeit muss weitergehen"

2. Vorsitzender wurde Nuri Barcin (39), Ann-Kathrin Grütz ist 3. Vorsitzende. Die 27-Jährige gehörte bislang dem Vorstand als Beisitzerin an. Sie wollte eigentlich nicht erneut antreten, hatte es sich dann aber doch anders überlegt. „Die Arbeit muss weitergehen. Und es macht ja auch Spaß“, sagte sie. Neue Kassenwartin ist die 20-jährige Pia-Alina Kettenbeil. Als Beisitzer wurden Osman Bildikari (53) und Horst Tomkowitz (54) gewählt. Tomkowitz war zuvor als Kassenprüfer im OJR tätig.

Auch 2016 wird es ein Ferienprogramm geben

Vor dem Wahlakt dankten viele Gäste dem OJR für die gute Arbeit, insbesondere für die Gestaltung des Ferienprogramms. „Das ist nicht selbstverständlich, was Sie geleistet haben. Die Kinder hatten so viele schöne Erlebnisse. Und was man in der Kindheit erlebt, das vergisst man nie“, sagte Bürgermeister Andreas Thiede.

In den vergangenen Sommerferien haben etwa 400 Kinder an 113 Aktionen teilgenommen – der Lauenburger OJR war damit der größte Anbieter von Ferienaktionen im Kreis.

„Das Ferienprogramm liegt mir sehr am Herzen. Da werden wir unsere Kraft und unsere Idee reinstecken. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Ausbildung von neuen Jugendbetreuern sein“, sagte die neue Vorsitzende Christine Dühr.

Arbeit auf mehr Schultern verteilen

Künftig kümmern sich Teams aus Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern der Vereine sowohl um Ferienangebote als auch um die Ausbildung. Später soll es weitere Teams geben. Die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen – das war ein Ergebnis der Ideenbörsen, die der OJR veranstaltet hatte, um zu erkunden, wie es weitergehen kann.