Chemiewerk Neubau: Worlée investiert 5,7 Millionen Euro

So soll das neue Verwaltungsgebäude des Unternehmens Worlée aussehen.

Foto: Worlee / BGZ

So soll das neue Verwaltungsgebäude des Unternehmens Worlée aussehen.

Lauenburg. Das Unternehmen Worlée will im März 2017 ein modernes Verwaltungsgebäude beziehen. Außerdem wird ein Laborgebäude saniert.

Lauenburg..  Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Produktionsstätte in Lauenburg macht das Chemiewerk Worlée der Stadt ein besonderes Geschenk: 5,7 Millionen Euro werden in den Neubau eines Verwaltungsgebäudes und die Sanierung des Laborgebäudes investiert. Los geht es bereits kommenden Monat, und im März 2017 soll alles fertig sein.

„Ein schönes Bekenntnis zum Standort Lauenburg“, freute sich Bürgermeister Andreas Thiede, als Firmenchef Reinhold von Eben-Worlée ihm, Landrat Christoph Mager und dem Chef der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises (WFL), Ulf Hahn, von den Neubauplänen berichtete. „Es ist schön, dass es diese Entwicklung hier bei uns im Kreis gibt“, sagte Hahn. Landrat Mager sagte von Eben-Worlée bei Bedarf weitere Unterstützung der Kreisverwaltung zu.

Seit 1976 in Lauenburg ansässig

1976 war Worlée mit einer kleinen Produktion nach Lauenburg gekommen, zuletzt wurde 1992 groß erweitert. Waren es anfangs 45 Mitarbeiter, sind es aktuell mehr als 200. Und 40 weitere Arbeitsplätze sollen in den kommenden Jahren folgen. „Dafür schaffen wir jetzt den angemessenen Platz“, sagte von Eben-Worlée. Das Unternehmen wachse stetig weiter. Vorgesehnen ist in dem Neubau unter anderem ein repräsentativer Tagungs- und Schulungsraum für die Anwendungstechnik.

Das neue Gebäude wird neben dem ehemaligen Raiffeisen-Silo entstehen. Dort ist bereits eine Lagerhalle so umgerüstet worden, dass sie als frostsicheres Lager für wasserlösliche Produkte dienen kann.

Allein in den Neubau fließen 4,2 Millionen Euro

In den modernen Neubau wird das Chemiewerk 4,2 Millionen Euro investieren, mit 1,5 Millionen Euro ist die Modernisierung eines Altbaus kalkuliert. Abwärme aus der benachbarten Biogasanlage soll für die Heizung im Neubau genutzt werden.

Von Eben-Worlée lobte ausdrücklich die schnelle Bearbeitung des Bauantrags durch die Kreisverwaltung. In Hamburg habe man darauf deutlich länger warten müssen. Thiede regte an, dass er ja in Lauenburg größer bauen und Abteilungen aus Hamburg in die Stadt holen könne. Immerhin: Eine Erweiterungsfläche für Worlée ist vorgesehen.

Unklar ist unterdessen weiterhin, was mit dem Silo passiert. Es kann nur eingeschränkt genutzt werden.