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Volle Kraft voraus für das Elbschifffahrtsmuseum

Lauenburg. Das Elbschiffahrtsmuseum benötigt dringend Spenden, damit die Stadt ihren Eigenanteil von 500.000 Euro zu den Fördermitteln beisteuern kann. Museumsleiter Joachim Kedziora stellt sich auf anstrengende ein anstrengende Fundraisingzeit ein. Bis das Musumskonzept umgesetzt ist, wird es wohl noch gut eineinhalb Jahre dauern.
Jörg Sönkensen und Dodo Mayer-Gevert vom Arbeitskreis Altstadt Lauenburg (2. und 3. von links) übergeben den Erlös vom Punschverkauf an Wilhelm Bischof (links) vom Förderverein und Museumsleiter Joachim Kedziora.
Foto: Dürkop
Jörg Sönkensen und Dodo Mayer-Gevert vom Arbeitskreis Altstadt Lauenburg (2. und 3. von links) übergeben den Erlös vom Punschverkauf an Wilhelm Bischof (links) vom Förderverein und Museumsleiter Joachim Kedziora.
Die Freude war groß, als der Beirat der Aktivregionen vor einem Monat die Fördermittel für die Inneneinrichtung des Elbschifffahrtsmuseums in Höhe von rund 590.000 Euro freigab. Jetzt geht es allerdings darum, dass die Stadt den Eigenanteil von rund 500.000 Euro zusammenbekommt.
Keine leichte Aufgabe, denn bisher haben sich im Spendentopf lediglich 2000 Euro angesammelt. „Wir freuen uns über jede Spende. Auch mit keinen Schritten kommt man vorwärts“, sagt Museumsleiter Joachim Kedziora.
„Das Elbschifffahrtsmuseum ist eine Bereicherung für die ganze Stadt“, betont Jörg Sönkensen vom Arbeitskreis Altstadt (Aal). Deshalb dachten sich die Mitglieder etwas aus: Während des Kunsthandwerkermarktes am ersten Advent verkauften sie Punsch, um den Erlös daraus dem Museum zu spenden. 500 Euro sind so zusammengekommen, die der Museumsleiter jetzt in Empfang nehmen konnte.
Kedziora war begeistert, sagte aber auch, dass es noch eine Weile dauern wird, bis das Museumskonzept komplett umgesetzt ist: „Ich gehe von einem Zeitraum von gut eineinhalb Jahren aus. Selbst wenn jetzt alle Gelder da wären, würde zwischen Bestellung und Auslieferung der Vitrinen ein Zeitraum von gut neun Monaten liegen.“ Dazu komme, dass der Bestand nun katalogisiert werden muss. „In den vergangenen 40 Jahren ist einiges zusammengekommen“, erzählt Kedziora von dem Arbeitspensum, das auf ihn und Museumsplaner Uwe Frenzen zukommt. Doch es gibt gute Aussichten: Anfang Januar soll das Provisorium in der Hitzler-Werft aufgelöst und die Exponate zurück ins Museum geholt werden. „Ich hoffe, noch im ersten Halbjahr den Maschinenkeller so weit herzurichten, dass wir ihn für die Öffentlichkeit öffnen können“, stellt der Museumschef in Aussicht.du
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