312 Wohnungen
So baut die Neue Lübecker
Donnerstag, 1. Oktober 2009 19:15
- Von Jörg Ahrent
Glinde. Start frei für ein großes Bauprojekt auf dem Depotgelände: Die Container der Firma Schütt aus Lübeck stehen bereits, in den kommenden Tagen wird mit dem Bau von insgesamt 312 Wohnungen begonnen.
Der erste Bauabschnitt soll Ende 2010 bezugsfertig sein. Bauherr ist die Neue Lübecker Norddeutsche Baugenossenschaft eG mit Sitz in der Hansestadt an der Trave.
Auf dem Areal zwischen Möllner Landstraße und geplantem Grünzug sollen in den kommenden Jahren 15 Gebäude errichtet werden. Die Investitionssumme beträgt 46 Millionen Euro. „Wir werden im ersten Bauabschnitt zunächst vier Gebäude hochziehen“, erklärt Dirk Haarbach, Prokurist und Leiter Technik–Bau der Neue Lübecker. Drei verschiedene Haustypen sind geplant. Zum Baumarkt Sacher hin werden zwei Blocks mit drei Vollgeschossen und ausgebautem Satteldach entstehen. Sie sind senkrecht zur Möllner Landstraße ausgerichtet. Gleich daneben ist ein Flügelbau in L-Form vorgesehen. „Der wird vier Vollgeschosse haben, das oberste Geschoss wird aber architektonisch als Staffelgeschoss gestaltet“, sagt Haarbach. Effekt: Das Gebäude wirkt nicht so massig.
Zum Grünzug hin ausgerichtet ist ein dritter Haustyp. Eine Stadtvilla mit drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss wird Platz für elf Wohnungen bieten. Dieses Haus ist mit einer Tiefgarage ausgestattet, während für die Mieter der anderen Gebäude Parkpaletten entlang der Möllner Landstraße vorgesehen sind.
Insgesamt werden im ersten Bauabschnitt 89 Wohnungen entstehen. „Sie bieten einen Querschnitt durch das Angebot des Gesamtprojekts, da alle Haustypen bereits vertreten sind“, so Haarbach. Man habe ganz bewusst in allen Baukörpern ganz unterschiedliche Wohnungsgrößen gemischt. „Wir möchten ein breites Spektrum anbieten. So werden Wohnungen von knapp unter 60 bis 110 Quadratmetern und von zwei bis vier Zimmern zur Verfügung stehen. Alle verfügen über Balkon oder Terrasse sowie eine Einbauküche.
Die Mieten sollen im Durchschnitt bei moderaten acht Euro liegen – und dass, obwohl es sich nicht um öffentlich geförderten Wohnungsbau handelt. „Wir sind halt eine Genossenschaft. Allerdings wird es eine preisliche Differenzierung über die Baukörper geben“, so Haarbach. Das heißt: Wohnungen in der Stadtvilla werden teurer sein, als in dem klassischen Wohnblock.
Baubeginn ist in den kommenden Tagen, doch bis zur offiziellen Grundsteinlegung werden noch einige Monate ins Land gehen. „Wir wollen diesen Termin gern mit dem gerade frisch gewählten neuen Bürgermeister machen“, lautet die Erklärung von Volker Skroblies, Vorstand der neue Lübecker, für dieses Vorgehen. So wird der Grundstein frühestens im April in die Erde kommen – nachträglich sozusagen.



Abo
Printarchiv
Leserbrief
Kontakt
RSS
Preisvergleich
Leserreisen
Versicherungscheck
Energievergleich
Immobiliensuche







