11.08.09

Ausflugstipps

Mit dem Rad zum Maler- und Lackierer-Museum

In der Ferienzeit stellt unsere Zeitung täglich Tipps und Ideen für Ausflüge vor. Heute: Radtour zum Maler und Lackierer-Museum in Billwerder.

Maler
Foto: Schwirten In einem 400 Jahre alten Fachwerkhaus ist das Maler- und Lackierer-Museum untergebracht.

Warum nicht mal die eigene Umgebung statt ferner Länder erkunden? Alles was man braucht, ist ein solider Drahtesel. Eine besonders schöne Route schlägt Günter Kairies von der Radwandergruppe Glinde vor. Ziel ist das Deutsche Maler- und Lackierer-Museum in Billwerder.

Los geht's am Ende der Avenue St. Sébastien, durch den Glinder Horst und den Trittauer Staatsforst. An der Hamburger Straße angekommen, führt gegenüber ein kleiner Weg zum Binnenfeldredder in Hamburg-Lohbrügge, von wo aus es weiter geht zu den Brauereiteichen. Über die Chrysanderstraße und am Schillerufer entlang kommt man bald ins Zentrum Bergedorfs, wo bei Kaffee oder einem erfrischenden Eis eine kleine Pause eingelegt werden kann.

Der Kurt-A.-Körber-Chaussee folgend, biegt man nun auf den Billwerder Billdeich ab, bis es an einer Kreuzung rechts auf den Ladenbeker Furtweg geht. Von dort führt ein Sandweg nach links in ein Waldstück hinter dem Unfallkrankenhaus Boberg. Dieser Weg bringt den Radler zu den wunderschönen Boberger Dünen. "Hier sollte man das Rad aber schieben, um in Ruhe die Natur zu genießen", sagt Kairies.

Bald kommt wieder die Bille in Sicht, die man auf dem Billwerder Kirchenstieg überqueren kann. Die auf der anderen Seite stehende Kirche St. Nikolai, die 1913 nach einem Brand neu aufgebaut wurde, ist einen Besuch wert. Nun geht es noch etwa einen halben Kilometer auf dem Billwerder Billdeich entlang, bis man am Ziel der Tour, dem Museum mit der Hausnummer 72, ankommt. Es befindet sich in einem 400 Jahre alten Fachwerkhaus, dem "Glockenhaus". Seinen Namen erhielt das Gebäude aufgrund eines kleinen Glockenturmes. Das Landhaus wurde 1972 unter Denkmalschutz gestellt, aufwendige Deckenbemalungen aus der Zeit kurz nach Errichtung des Gebäudes wurden restauriert. Die 800 Jahre alte Geschichte des Malergewerbes wird anhand von Dokumenten, Wanderbüchern und Meisterbriefen veranschaulicht. Das Museum hat Sonnabend und Sonntag von 10 bis 13 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet vier Euro pro Person. "Der neben dem Museum befindliche barocke Garten lädt zum Entspannen ein, ist eine regelrechte Augenweide", betont Kairies.

Die Strecke beträgt von Glinde bis zum Billwerder Billdeich etwa 16 Kilometer, die Dauer mit Zwischenstopps dementsprechend circa zwei Stunden.

Lesen Sie am Mittwoch: Besuch im Auswanderermuseum Ballinstadt.

aqu
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