Schriftgröße: A A A
Logo der Bergedorfer Zeitung
http://www.bergedorfer-zeitung.de/geesthacht/article79337/Warum_wird_auf_Geesthachts_Baustellen_so_getroedelt.html
Link in E-Mail oder Instant-Message einfügen close

Warum wird auf Geesthachts Baustellen so getrödelt?

Geesthacht. Was ist nur auf Geesthachts Baustellen los? Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen, die durch aufgerissene Straßen und Gehwege behindert werden. „Mir ist aufgefallen, dass sich vielerorts nicht so richtig etwas tut“, sagt der Geesthachter Rüdiger Tonn.
Autofahrer und Fußgänger leiden unter den Behinderungen auf Straßen und Wegen. Wie hier an der Lauenburger Straße geht es auf vielen Baustellen in Geesthacht zurzeit nur schleppend voran.
Foto: Timo Jann
Autofahrer und Fußgänger leiden unter den Behinderungen auf Straßen und Wegen. Wie hier an der Lauenburger Straße geht es auf vielen Baustellen in Geesthacht zurzeit nur schleppend voran.
Ihn haben schon Nachbarn angesprochen, was denn los sei, so der FDP-Fraktionschef.
Seit Monaten scheinen Arbeiter im Akkord alles aufgerissen zu haben. Mit der Fertigstellung sieht es dagegen nicht so gut aus. „Baustellen müssen ja nicht über Monate offen sein“, bemängelt Tonn den zögerlichen Fortschritt. Die Lauenburger Straße, eine der wichtigsten Verbindungsstrecke innerhalb der Stadt, ist seit Monaten Einbahnstraße. Hier werden neue Schmutzwasserleitungen verlegt, Hausanschlüsse erneuert, die Bushaltestelle neu gepflastert und eine Leitung für Fernwärme eingebaut. Im Asphalt klaffen große Löcher. Doch wirklich aktiv ist hier auf einer Strecke von 800 Metern nur an zwei Stellen eine Handvoll Leute.
Das gleiche Bild an der Elbuferstraße, in Höhe Sielstraße. An Geesthachts „heimlicher Umgehungsstraße“ geht nichts mehr. Die Straße ist in beiden Richtungen voll gesperrt. Der städtische Abwasserbetrieb erneuert hier die größten Leitungen, die es in Geesthacht gibt. Da ist für Autos kein Platz mehr. Fertigstellung: Mitte Oktober. „Der Bauzeitenplan steht“, sagt Jens-Peter Schulz, Ingenieur des Abwasserbetriebs.
Tonn spricht aus, was viele Geesthachter und Gäste sich wünschen. „Das muss doch schneller gehen“, sagt er. Ihn ärgert vor allem der langsame Baufortschritt am Heuweg. Hier verlegt eine Firma für die Stadtwerke GmbH neue Wasserrohre. „Ich habe da auf der Baustelle seit Wochen keine Bauarbeiter mehr gesehen, dabei sollte der Gehweg längst wieder zu sein“, kritisiert Tonn.
„Stimmt“, räumt Olaf Schacht, technischer Leiter der Stadtwerke GmbH ein. „Aber wir sind nicht untätig“, versichert er. Problem: In dem 150 Meter langen neuen Wasserrohr tummeln sich Bakterien, so genannte „Psydomonas “. „Wir haben den Grenzwert, der Null beträgt, trotz mehrerer Spülungen des Rohres noch nicht erreicht“, sagt Schacht. Erst wenn die Leitung keimfrei ist, soll sie ans Netz angeschlossen werden. Und erst dann können die Baugruben wieder verfüllt werden. Schacht: „Es liegt in unserem Interesse, alle Baumaßnahmen so schnell wie möglich abzuwickeln.“
Die Anlieger werden wegen des Modernisierungsprogramms maroder Wasserleitungen in den nächsten Jahren verstärkt mit solchen Baustellen rechnen müssen.
Nach den Bauarbeiten muss auch die Lauenburger Straße neu asphaltiert werden. „Das machen wir erst, wenn die Stadtwerke fertig sind“, erklärt Andreas Schröder aus der Tiefbauabteilung im Rathaus. „Eine Ursachenforschung, warum das da so lange dauert, mache ich nicht“, sagt er. Die Stadtwerke GmbH buddelt ein Fernwärmerohr in die Erde. Doch auch dabei sind kaum Bauarbeiter zu sehen. „Hier hat uns zuletzt der Regen zurückgeworfen“, sagt Schacht.
Für Autofahrer bedeutet der träge Baufortschritt eine weitere Geduldsprobe. Fußgänger müssen bei Regen durch Schlamm oder über Umwege gehen. Auch wenn der Bauzeitenplan gehalten wird – vielleicht ist er einfach nur zu langwierig.
4 Kommentare
Geko meint:
Was sagt uns dieser Bericht?
Wer liegt der Wert der Erkenntnis?
Stille meint:
Guten Tag die Herren vom Fach, also wie der Bericht ausfällt ist im höchsten Maße laienhaft.
Zunächst wurden im oberen Abschnitt Kanal und HAL erneuert, und die leigen bekannter Weise nicht oben sondern im Tiefen deren es eines höheren technischen Aufwandes bedarf.Sowie auch eine Fernwärmeleitng nicht einfach in Erde geprügelt wird.Auch hier ist sind bestimmte Bedingungen technischer Art zu berücksichtigen.
Zeigen Sie den Leuten doch mal , wie bei Wind und Regen, sowie bei einer Hitze von 27-34 Grad im Schatten gearbeitet wird, bevor solche uminösen Berichte in die Zeitung gelangen. Draufhauen auf das schwache Bindeglied kann jeder konstruktive Kritik wäre ja angebracht , aber solch ein Bericht auf dem Deckblatt.
Ein wahres anrüchiges Themaund deren Bedeutung wurde hier veröffentlicht.
Mehr technische Informationen , sowie auch fragen auf den Bau vor Ort, wären bei Weitem angebrachter gewesen.
skanekai meint:
LU steht bestimmt für kLUgscheißer. Eine einfache Berichtigung des Fehlers hätte es auch getan.

Onlineanzeigenannahme
nach oben
© Bergedorfer Zeitung 2008