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Kaffee to go ist nicht gleich Kaffee to go.

Okay, zugegeben, ich bin kaffeesüchtig. Da das mein einziges Laster dieser Art ist (keine Drogen, kaum Alkohol), finde ich das vollkommen in Ordnung. Diese Sucht macht mich allerdings auch zum Meister der „Drogen“-Beschaffung.
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Foto: Foto Lia/ Montage Reichstaller
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Selbst im kleinsten abgelegensten Dörfchen, finde ich unter Garantie wenigstens einen verschlafenes Kiosk, wo ich mir einen Kaffee oder Latte macchiato zum Mitnehmen bestellen kann. In Geesthachts Einkaufsstraße lässt sich mein Jieper stets umgehend befriedigen. Bei Bäckern, im Eiscafé und selbst bei Plaza bekomme ich meinen Latte macchiato to go. Die Preise für das milchig-braune Vergnügen können aber stark voneinander abweichen. Ein Vergleich: Ein kleiner Becher Latte macchiato bei Bäckerei Zimmer kostet 2,10, gleich gegenüber zahle ich für die deutlich größere Variante nur 1,60 Euro. Besonders kurios ist der Preisvergleich zwischen Plaza und Tchibo. Bekommt man bei Plaza am Tchibo-Automaten einen etwa 0,2 l großen Latte für 50 Cent. Zahlt man für ein exakt den gleichen Becher in der Tchibo-Filiale an der Bergedorfer Straße 1,40 Euro. Gut, das Getränk kommt hier aus einem WMF-Automat. Aber rechtfertigt das einen Preisunterschied von 90 Cent?
Also: Augen auf beim Kaffeekauf. Ach ja – und am günstigsten komme ich natürlich davon, wenn ich die gute alte Filterkaffee-Maschine in unserer Redaktion anschmeiße. Das freut Ihre Hanni Hachede.

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