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Wenn der Müll vor der Haustür nervt

Geesthacht. Stefan Schwagereit wohnt seit sieben Jahren am Heuweg 30. Und ärgert sich immer wieder über seinen Vermieter, die Deutsche Annington.
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Säcke verschiedenster Art, Pappkartons, Sperrmüll: Dieses Foto hat Annington-Mieter Stefan Schwagereit am vergangenen Donnerstag aufgenommen.
Foto: Schwagereit
Säcke verschiedenster Art, Pappkartons, Sperrmüll: Dieses Foto hat Annington-Mieter Stefan Schwagereit am vergangenen Donnerstag aufgenommen.
Anlass diesmal: der Müll vor seinem Haus. „An unserer Müllsammelstelle laden immer wieder Leute von auswärts Abfall ab und es wird nur sporadisch aufgeräumt.“
Schwagereit beschwerte sich über die Hotline der Annington, erreichte nach mehreren Versuchen einen Mitarbeiter, der Abhilfe versprach.
„Und die sah so aus, dass alle Mieter erneut den obligatorischen Brief bekamen, sie sollten ihren Müll korrekt entsorgen“, so Stefan Schwagereit. Darüber ärgert sich auch sein Nachbar Heinz-Günter Wagner. „Es sind nicht die Mieter, die hier alles abladen“, sagt er. Gerade neulich habe er wieder Unbekannte beobachtet, die Sperrmüll und Säcke aus ihrem Auto holten und in den Drahtkäfig schleppten. „Als ich sie ansprach, drohten sie mir sogar“, erzählt der Geesthachter.
Eigentlich sollte die Tür zur Müllsammelstelle verschlossen sein, doch zurzeit steht sie offen. Der Riegel lässt sich nicht mehr schließen, weil das Loch im Boden vereist ist, zeigt Schwagereit bei einem Ortstermin unserer Zeitung. Nur ab und zu komme ein Hausmeister, der dann auch den Müll aufräume. In der vergangenen Woche türmte der sich wieder hoch – auch zwischen den Mülltonnen. „Hier kommt man manchmal gar nicht mehr rein“, sagt Mieter Denny Waterböhr. Am Montag dieser Woche wurde zwar aufgeräumt, so Schwagereit. „Aber spätestens nächste Woche liegt alles wieder voll. Und die Kosten dafür bekommen wir aufgebrummt.“
„Der Müll muss extra entsorgt werden. Das ist teuer“, sagt Annington-Sprecher Ralf Krämer. Er rief am Mittwoch die Firma Schulz an, die mit dem Hausmeister-Service beauftragt ist. Merkwürdig: Dort hieß es, der Müllsammelplatz sei nie abschließbar gewesen. Das kann aber eigentlich nicht sein. „Dazu kann ich nichts sagen“, so Krämer, dessen Büro in der Bochumer Annington-Zentrale ist.
3 Kommentare
Horst Schlemmer meint:
Das steht auf der Internetseite der Firma:„Schön, hier zu wohnen!“

Über dieses Urteil unserer Mieter freuen wir uns am meisten. Ihre Zufriedenheit steht für uns an erster Stelle. Denn wir wissen: Preiswerter, gut ausgestatteter Wohnraum ist eine Grundlage für ein gutes Leben.

Viele unserer Wohnungen liegen innerhalb gepflegter Siedlungen in der Innenstadt. Und unsere Mieter profitieren von unserem breiten Spektrum an innovativen Dienstleistungen rund ums Wohnen.
E. Urban meint:
Bei den Annington-Mietshäusern im Klaus-Groth-Weg und der Beethovenstraße wird von MIETERN immer wieder Sperrmüll vor die Häuser gelegt. Wochenlang kümmert sich niemand darum. Wenn der Vermieter nicht verfolgt, wer der Übeltäter sein könnte, wird so etwas immer wieder geschehen. Zur Zeit liegt wieder seit dem 18.02.10 ein Haufen Unrat vor dem Eingang des Hauses Nr. 18 im Klaus-Groth-Weg.
Denkt an die Umwelt meint:
Bei uns gibt es seit einem Jahr Müllcontainer in die man einen persönlichen Chip reinschiebt und der Müll wird nach Gewicht berechnet. Der Müll hat sich halbiert. Vielleicht mal damit probieren. Alle sind zufrieden, weil es gerechter ist.

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