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Feuerwehr rettet Schwan an der Fischtreppe

Geesthacht. Tierischer Einsatz für Geesthachts Feuerwehr: Spaziergänger hatten am Sonnabend einen hilflosen Schwan in einem zugefrorenen Becken der Baustelle für Europas größte Fischtreppe am Stauwehr entdeckt und Alarm geschlagen.Das Tier konnte schließlich gerettet werden.
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Rettungaktion für einen hilflosen Schwan in Geesthacht.
Foto: Timo Jann
Rettungaktion für einen hilflosen Schwan in Geesthacht.
Gegen 14 Uhr war der hilflose Schwan Spaziergängern aufgefallen, die von der Elbbrücke in die Baugrube der Fischtreppe schauten. Das Tier war offenbar über die Großbaustelle gewatschelt und dann eine gut einen Meter tiefe und steil abfallende Sandböschung herunter gestürzt. Ausgerechnet in ein zugefrorenes Wasserbecen, das an drei Seiten mit meterhohen Spundblechen umschlossen war. Die Fläche war zu klein, als das der Schwan dort für einen Abflug ausreichend Anlauf nehmen konnte.
Drei Polizisten, die zuerst angerückt waren, konnten dem Schwan nicht helfen. Also mussten die Frauen und Männer von Geesthachts Feuerwehr ran.
Zunächst gruben sie eine Rampe in die Böschung, versuchten den Schwan dann mit Brot diesen Weg herauf anzulocken. Dochd er erkannte den Ausweg aus seiner Not nicht. Also wurde das mit einem Eisrettungsschlitten ausgerüstete Schlauchboot eingesetzt. Das heißt ausgerechnet "Schwan", weil der erste Einsatz nach der Indienststellung ebenfalls eine Schwanenrettung war. Doch die Retter an Bord kamen dem Schwan nicht schnell genug hinterher. Zu schwerfällig war das Boot auf dem Eis.
Feuerwehrmann Nils Benthin zog sich schließlich einen wasserdichten Überlebensanzug an, der ihn bei einem Einbruch ins Eis vor den eisigen Wassertemperaturen schützen sollte. So gesichert lief Benthin dann zu Fuß über das Eis - immer dem Schwan hinterher. Schließlich gelang es ihm, dem Schwan eine Decke überzuwerfen. So konnte sich das Tier nicht wehren, als Benthin zupackte und den Schwan die Böschung rauf hievte und in die Freiheit entließ.
Um 15.40 Uhr konnten die zehn Feuerwehrleute und die drei Polizisten wieder einpacken und einrücken. Und auch die Spaziergänger sezten ihr Tour erleichtert fort. Sie hatten mit anderen Schaulustigen das Spektakel in der Fischtreppe von der Elbbrücke aus beobachtet.tja

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