Ausflugstipp
Auf den Spuren des weißen Goldes in Lüneburg
Dienstag, 28. Juli 2009 15:00
Geesthacht/Lüneburg. Die schönste Aussicht auf die alte Salzstadt kann man mittlerweile ohne größeren Aufwand genießen.

Foto: Stadtmarketing Lüneburg
Vom alten Wasserturm hat man eine traumhafte Aussicht auf Lüneburg und kann bei gutem Wetter bis nach Hamburg sehen.
Seit wenigen Jahren bringt ein Fahrstuhl die Besucher bis zur Ebene 6 im alten Wasserturm. Von dort sind es noch 20 Stufen bis zur 56 Meter hohen Panoramaterrasse, die einen malerischen Blick auf Lüneburg bietet. Bei gutem Wetter kann man bis nach Hamburg sehen, hat unter sich das nahezu intakte Dach-Panorama der mittelalterlichen Stadt mit drei mächtigen gotischen Kirchen, dem Flüsschen Ilmenau, seinen Mühlen und dem Kalkberg.
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Die frühere Bedeutung des Handels ist noch heute allgegenwärtig. Bestes Zeugnis bietet die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg, die das imposanteste Gebäude der Stadt am Kopf des Vorzeige- Platzes "Am Sande" als Domizil erhielt. Das Schmuckstück wurde 1548 als Brauhaus errichtet und diente diesem Zweck über Jahrhunderte. Lange Zeit war Lüneburg Braustätte, was sich auch im einzigen Brauereimuseum Norddeutschlands (Heiligengeiststraße 39-41) anschaulich nachvollziehen lässt. Auch das Salz lässt sich noch hautnah erleben: In der ehemaligen Saline befindet sich das Deutsche Salzmuseum (Sülfmeisterstraße 1). Kein staubiges Museum, sondern eines zum Anfassen und Fühlen. Im Jahr 956 wurde die Saline erstmalig urkundlich erwähnt, erst 1980 wurde sie geschlossen. Die alten Salinengelände und Produktionsanlagen bilden die Grundlage des Salzmuseums. Salz auf der Haut gibt es auch im "SaLü", der Salztherme Lüneburg. Mit Sole-Wellenbad, Sole-Außenbecken und Sole- Bewegungsbad erfüllt sie die Ansprüche an eine moderne Badelandschaft mit Riesenrutsche, Solarien, Wellness-Angeboten und großer Sauna (Erwachsene zahlen für vier Stunden im Badebereich 10,50 Euro, Kinder 6,50 Euro).tv

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