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Auf Entdeckungstour durch die Technikgeschichte

Lauenburg/Geesthacht. Begeben Sie sich doch einmal mit dem Fahrrad auf die Spuren der Elbschifffahrt entlang der Alten Salzstraße.
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Lauenburg2
Foto: Laible
Die Palmschleuse am östlichen Stadtrand Lauenburgs entstand als Teil des Stecknitzkanals, des Vorläufers vom Elbe-Lübeck-Kanal, bereits 1398.
Start ist der Bahnhof Büchen (zu erreichen samt Fahrrad „im Gepäck“ direkt vom Bahnhof Bergedorf mit dem Zug nach Osten). Mit der Regionalbahn R21 Richtung Lüneburg erreichen Sie von Büchen zweistündlich den Bahnhof Lauenburg. In der 800 Jahre alten Stadt begrüßt an der Elbe auf dem Ruferplatz der „Rufer“ alle Reisenden. Das Elbeschifffahrtsmuseum im früheren Rathaus zeigt die Entwicklung vom Einbaum bis zum Tankschiff, zum Teil anhand von Originalexponaten.
So geht es von Büchen weiter: Entlang der Alten Salzstraße radeln Sie auf größtenteils asphaltierten Wegen mit nur geringen Anstiegen zur Palmschleuse im Osten Lauenburgs. Diese wurde 1398 im Verlauf des Stecknitzkanals gebaut, der ersten künstlichen Wasserstraße zwischen Elbe und Lübeck, und ist die älteste erhaltene Kammerschleusen Europas. Nächste Station ist das Zugpferdemuseum im denkmalgeschützten Annenhof in Lütau. Es dokumentiert Entwicklung und Förderung des pferdebespannten Fuhrwesens. Geöffnet ist immer sonntags von 10 bis 17 Uhr oder nach Absprache.
Wer nach etwa 40 Kilometern noch genügend Energie hat, kann weiter nach Geesthacht fahren und auch die 30 Kilometer lange „Techniktour“ zu Rad erleben. In der Stadt, in der Alfred Nobel das Dynamit erfand, warten zahlreiche industriehistorische Denkmäler darauf, entdeckt zu werden. Dazu gehört die historische Dampflok „Karoline“ am nostalgischen Geesthachter Bahnhof aber auch modernste Errungenschaften wie der Energiepark Geesthacht mit dem Pumpspeicher- und Windkraftwerk. Gelbe Schilder mit stilisiertem Zahnrad weisen Ihnen hier den Weg über die gesamte Strecke.
In der nächsten Folge lesen Sie: Entspannung pur an den Ufern des Schaalsees
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