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Brennelement versetzt

Geesthacht. Nach dem Auffinden eines defekten Brennelementes im Atomkraftwerk Krümmel wird es drei Monate dauern, ehe man die Ursachenforschung betreiben kann.
Engineers clean the surface and check equiptment around the spent fuel storage pool during a routine inspection at the nuclear power plant Kruemmel
Foto: X00910
Das defekte Brennelement muss drei Monate lang im Abklingbecken (blauer Bereich rechts auf dem Foto) bleiben.
Am Donnerstag wurde das bei Überprüfungen entdeckte Brennelement aus dem Reaktor ins Abklingbecken gesetzt. Dort muss es drei Monate ruhen, ehe man es inspizieren kann. „Erst dann wissen wir Genaueres zur Ursache der Beschädigung“, sagte gestern Barbara Meyer-Bukow, die Sprecherin des Energiekonzerns Vattenfall. Überprüft wurden alle 840 Brennelemente.
Wie berichtet, wurde nach der Reaktorschnellabschaltung am 4. Juli im Reaktorwasser Radioaktivität registriert. Ein deutliches Anzeichen dafür, dass im Inneren des Reaktors mindestens einer der 80.000 Brennstäbe defekt sein muss. Eine mögliche Ursache sind Metallspäne, die nach Wartungsarbeiten das Wasser verunreinigt hatten und die beim Reinigen übersehen wurden.
Während die Entnahme des defekten Brennelementes reibungslos lief, muss für das Nachladen eines neuen Elementes die Atomaufsicht ihr Okay geben. Wann das vorliegt, ist – auch aufgrund der anhaltenden politischen Diskussion um die Atomkraft – noch unklar.

Bergedorfer Zeitung Online

1 Kommentar
der vom Deich meint:
Krümmel muß vom Netz bevor noch was schlimmeres passiert,
und es ging ja fast 2 Jahre ohne dann wird es auch weiter hin ohne gehn.

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