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Frühjahrs-TÜV im Hochseilgarten

Geesthacht. Die Anlage ist ein Publikumsmagnet: Jahr für Jahr pilgern viele Gäste nach Geesthacht zum Hochseilgarten an der Elbuferstraße. Seit der Eröffnung am 30. August 2003 kann man hier ausgiebig Kletter-Spaß erleben - zwischen hohen Baumwipfeln.
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Hoch in den Bäumen hängen Plattformen, die Kletterer über Seile und Leitern erreichen.
Foto: Bator
Hoch in den Bäumen hängen Plattformen, die Kletterer über Seile und Leitern erreichen.
Die Lage in dem rund 8000 Quadratmeter großen Waldstück am Elbufer macht den Hochseilgarten - einen der größten in Deutschland - zu einer attraktiven Freizeitanlage. Am Sonntag, 15. März, wird der Kletterpark wieder in Betrieb genommen. Doch bevor die Besucher sich von Baum zu Baum hangeln dürfen, ist noch viel zu tun. Betreiber Björn van Daelen und seine Mitarbeiter Peter Schiemann und Marcel Busch sind jetzt täglich auf dem Gelände und rücken mit einem Arsenal von Werkzeugen an.
Björn van Daelen bereitet ein neue Plattform vor.
Foto: Bator
Björn van Daelen bereitet ein neue Plattform vor.
"Bevor die ersten Gäste kommen, gilt es, die gesamte Anlage komplett auf Funktionalität und Sicherheit hin durchzuchecken", sagt van Daelen. So werden nicht nur die Seile auf richtige Spannung gebracht, sondern auch der Zustand und die Befestigung der 100 Plattformen geprüft. Zehn Plattformen werden jetzt durch neue ersetzt. Björn van Daelen: "Eigentlich hält alles sehr gut." Dennoch will er nach und nach alle Plattformen erneuern und nach einem neuen System befestigen, das den Druck auf die Baumstämme nimmt.
Verbunden sind die Plattformen mit Drahtseilen, Hängebrücken, Schaukeln, Schwebebalken und Seilbahnen, die Kletterstrecken unterschiedlicher Art und Schwierigkeitsgrade bilden. Der Hochseilgarten besteht aus insgesamt 100 Teilstrecken und ist in vier Abteilungen gegliedert: Übungsstrecke für Erwachsene (bis anderthalb Metern Höhe), der zweite Abschnitt sind 25 Strecken (bis 4 m), der dritte Abschnitt besteht aus 30 Strecken bis zu acht Metern Höhe mit einer Seilbahn am Ende. Kinder können sich auf eigenen 25 Strecken entlang hangeln, bis zu 2,4 Meter hoch.
"Der Klettergarten ist ein Beitrag zur Erlebnispädagogik mit verschiedenartigen Anforderungen. Die Kletterer müssen immer wieder aufs Neue Mut, Selbstvertrauen, Flexibilität und Risikobereitschaft beweisen und nebenbei wird die Motorik gefördert", sagt Björn van Daelen. Familien, Einzelpersonen, Schulklassen, Firmen-Gruppen kommen in den Garten. Viele Kindergeburtstage wurden hier schon gefeiert. Zu den Stammbesuchern zählen Banken, Polizei Hamburg und Feuerwehrmannschaften. "So unglaublich es klingt: Selbst eine Blindengruppe kommt jedes Jahr zum Klettern."
Ab 10 Uhr täglich ist der Garten geöffnet. Der Eintritt kostet 18 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche zahlen 14 Euro - ohne Zeitbegrenzung. Für Gruppen, Schulkassen und bei Kindergeburtstagen gibt es diverse Preisrabatte. Auskunft gibt es unter (0 41 52) 90 77 92. Komplette Information - vom Lageplan über Preise bis zu Fotoseiten - ist im Internet zu finden.

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