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Am Elbufer sprießen bald Wildblumen

Geesthacht. Die Stadt schließt an der Elbuferstraße jetzt die letzte Lücke, damit der Weg vom Grünzug entlang der Fährstraße und dem Fährstieg bis zur Osterquelle unterhalb von Edmundsthal attraktiver wird. auf dem Gelände werden norddeutsche Wildblumen ausgesäht. Das Biotop soll auch für viele Insekten, Heuschrecken oder Schmetterlinge eine Heimat werden.
Mitarbeiter der städtischen Betriebe verfüllen Sand, um der Saatmischung gute Bedingungen zu bieten.
Foto: Jann
Mitarbeiter der städtischen Betriebe verfüllen Sand, um der Saatmischung gute Bedingungen zu bieten.
Bisher war die Wiese an der Skulptur „Der Drachensteiger“ verwildert. Ursprünglich als Wildblumenwiese angelegt, hat sich wucherndes Landreitgras ausgebreitet. Die tief verwurzelte Grasart hat sämtliche anderen Pflanzen unterdrückt.
„Damit ist jetzt Schluss“, sagt Franko Stein vom Umweltamt der Stadt. Der Gärtnermeister betreut mit seiner Kollegin Ulrike Stüber das Projekt, das Mitarbeiter der städtischen Betriebe umsetzen. Stein: „Unser Ziel ist es, das Gelände ansprechender zu gestalten und mehr Akzeptanz zu schaffen.“
Auf einer 10 mal 40 Meter großen Fläche wurde 30 Zentimeter tief der Boden abgeschoben und an dessen Stelle nährstoffarmer Spielplatzsand eingebracht. „In dem Sand wollen wir eine norddeutsche Saatmischung ausstreuen, die viel ansprechender aussehen soll, weil sie bunt blüht“, erklärt Stein. Ein Weg, der zwei Mal im Jahr frei geschnitten werden soll, führt Spaziergänger durch die Wiese. „Die wird für viele Insekten, Heuschrecken oder Schmetterlinge eine Heimat sein“, ist Stein überzeugt. Die Spaziergänger können sich das Summen und Brummen im Sommer anhören.
Insgesamt ist die verwilderte Wiese an der Drachensteiger-Skulptur 25 mal 200 Meter groß. Sie befindet sich gegenüber des Parkplatzes am alten Schiffsanleger. „Der Weg von der Sielstraße aus führt künftig also durch schön gestaltete Grünflächen und dann weiter am Waldrand entlang bis zur Osterquelle.
2008 hatte die Stadt den Grünzug am Elbufer neu gestaltet. Für 200.000 Euro wurde die Top-Lage am Elbufer heraus geputzt. Im ersten Bauabschnitt wurde entlang der Restaurants am Fährstieg ein Park gestaltet. Auch das Denkmal mit dem Geesthachter Stadtwappen, das an den Bau des ersten, mit einem Atomreaktor betriebenen Frachters „Otto Hahn“ erinnert, wurde umgestaltet. Im zweiten Bauabschnitt wurde der Bahnsteig, an dem der von Dampflok „Karoline“ gezogene Museumszug auf seinen Fahrten stoppt, verlängert und für die Nutzung mit Kinderwagen und Rollstühlen hergerichtet. Im dritten Bauabschnitt wurden die Umgestaltung des „Luisenblick“, einem wunderschönen Aussichtspunkt unterhalb des Katzbergs, sowie der Aussichtspunkt am Elbufer bei den Hausbooten abgeschlossen.tja
1 Kommentar
Intercity 2333 meint:
Auf diesem Stück befand sich am Bergrand bis in 1970er Jahre ein schöner Weg mit Bänken. Dort saßen wir früher oft, während die Kinder sich auf der Wiese bewegten. Warum wurde der Weg entfernt? Die jetzigen Bänke befinden sich am Weg neben den Gleisen und sind viel zu dicht an der LAUTEN Straße. Ich habe noch nie jemand dort auf den Bänken sitzen gesehen. Wo jetzt die Blumenwiese erstellt wird, könnte man doch den alten Weg mit den Bänken wieder herstellen. Das schließt doch nicht aus.

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