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Nach Lkw-Unfall: Leitplanke wird erneuert

Börnsen. Nach dem schweren Unfall auf der A 25 in Höhe Börnsen wurde Dienstag die auf mehr als 200 Metern zerstörte Mittelleitplanke erneuert. Sechs Verletzte konnten mittlerweile das Krankenhaus verlassen.
Mitarbeiter einer Baufirma erneuerten gestern die bei dem Unfall auf der Autobahn 25 zerstörten Leitplanken.
Foto: Jann
Mitarbeiter einer Baufirma erneuerten gestern die bei dem Unfall auf der Autobahn 25 zerstörten Leitplanken.
„Wir haben unsere Vertragsfirma beauftragt, die sind gleich morgens angerückt“, berichtete Britta Zimmer, die Leiterin der Straßenmeisterei in Grande. Um die Stelle zu sichern, war in beiden Fahrtrichtungen jeweils die Überholspur gesperrt und das Tempo auf 80 Stundenkilometer begrenzt. Im morgendlichen Berufsverkehr stauten sich die Autos auf der Bundesstraße404 Richtung Innenstadt und Elbe zurück.
„Außer der Leitplanke wurde bei dem Unfall auch ein Schacht zur Oberflächenentwässerung, der sich im Mittelstreifen der Autobahn befindet, in Mitleidenschaft gezogen“, so Britta Zimmer. Die Reparaturkosten auf der Autobahn wird die Versicherung des verunglückten 40-Tonners, der den Unfall am Montag gegen 11.10 Uhr verursacht hatte, zahlen müssen.
Die Polizei schätzt den Gesamtschaden des Unfalls auf 200 000 Euro. Auch der Ablauf des Unfalls ist mittlerweile klar. Aus nach wie vor ungeklärten Gründen war der Fahrer (47) des mit Bauschutt beladenen 40-Tonners zunächst in Höhe der Brücke Dröge Wisch rechts in die Leitplanke gefahren. Daraufhin steuerte der Fahrer gegen und verlor die Kontrolle über seinen Sattelzug. Der Laster rieb einen VW Caddy, der neben ihm auf der Überholspur in Richtung Geesthacht fuhr, im wahrsten Sinne des Wortes an der Mittelleitplanke auf. „Vermutlich hat der Auflieger des Lastwagens als Sprungbrett gedient. Die linken Reifen sind fast über den Caddy gerollt, so dass der Laster durch die Luft auf die Gegenfahrbahn flog. Die Zugmaschine hat der Anhänger mit umgerissen“, erklärt Holger Leddin. Der Börnsener Polizist ist für die Unfallsachbearbeitung zuständig.
Bis auf den schwer verletzten Unfallverursacher konnten die anderen sechs Verletzten die Krankenhäuser mittlerweile wieder verlassen. Die Familie mit drei Kindern, 2, 8 und 10 Jahre alt, aus Bremen, die in dem völlig zerstörten VW Caddy saß, erholt sich bei Bekannten in Geesthacht von dem Schreck des Unfalls.
2 Kommentare
Geesthachter meint:
Hallo Heinz!

Du hast es erkannt - der "Ablauf" ist klar, von Ursache keine Spur zu lesen... wohl, weil die weiter unkla ist, seht hier ja
Also, alles klar?
Heinz meint:
" Auch der Ablauf des Unfalls ist mittlerweile klar. Aus nach wie vor ungeklärten Gründen" .....

ja, was denn nun, klar oder ungeklärt ?

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