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40-Tonner kracht in Gegenverkehr - Sieben Verletzte

Geesthacht/Bergedorf. Bei einem schweren Unfall mit zwei Lastwagen und einem Pkw auf der Autobahn 25 sind am Montag sieben Menschen verletzt worden. Anschließend brach der Verkehr zwischen Geesthacht und Bergedorf zeitweise zusammen, weil die Umleitung über die ehemalige B 5 in völlig überlastet war.
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Feuerwehrleute trennen Teile des Fahrerhauses und der Leitplanke ab.
Foto: Timo Jann
Feuerwehrleute trennen Teile des Fahrerhauses und der Leitplanke ab.
Um 11.10 Uhr war ein Lkw-Fahrer in Höhe Escheburg auf der Autobahn mit seinem 40-Tonner in Richtung Geesthacht unterwegs. Nach Polizeiangaben kam der Lastzug aus noch ungeklärten Gründen nach rechts von der Straße ab. Als der Fahrer gegenlenkte, verlor er die Kontrolle über den schweren Sattelzug .
Der Laster geriet ins Schlingern und rammte auf der Überholspur einen VW Caddy, in dem eine fünfköpfige Familie unterwegs war. Der Caddy wurde dabei an die Leitplanke gedrückt. Dann durchbrach der Lkw die Mittelleitplanke und kippte auf der Gegenfahrbahn quer über alle Fahrstreifen um. Dort raste dann der Fahrer eines 7,5-Tonners mit seinem Kleinlaster in den umstürzenden Auflieger des 40-Tonners.
Während die Familie aus dem VW und der Fahrer des 7,5-Tonners wie durch ein Wunder mit relativ leichten Verletzungen davon kamen und alleine aus ihren Fahrzeugen aussteigen konnten, hatte es den Trucker am Steuer des 40-Tonners schlimm erwischt. Mit schweren Verletzungen war er in der zerstörten Kabine des mit Bauschutt und anderen Abfällen beladenen Lkw eingeklemmt. Zur Rettung des 47-Jährigen rückten Feuerwehrleute aus Bergedorf, Billstedt, Wilhelmsburg und Curslack an. Dazu kamen zahlreiche Rettungswagen aus Hamburg. Obwohl für den Autobahnabschnitt auch die Geesthachter Feuerwehr vorgesehen ist, erfolgte keine Alarmierung.
„Der Unfallverursacher war eingeklemmt, wir mussten unter anderem das Dach der Kabine aufschneiden, um ihn befreien zu können“, sagte Holger Engfer, der Einsatzleiter der Hamburger Feuerwehr. Fast eine Stunde arbeiteten die Feuerwehrleute an der Rettung des 47-Jährigen, der dann ins Boberger Krankenhaus kam.
Aufgrund der umfangreichen Bergungsarbeiten, musste die Autobahn in beiden Richtungen über Stunden gesperrt werden. Zunächst musste der Bauschutt aus dem umgestürzten Auflieger geholt werden. Anschließend richtete ein Bergungsunternehmen den Lastwagen mit Hilfe eines Krans und eines Spezialfahrzeugs wieder auf. Die Reinigung der Fahrbahn, auf der mehrere Hundert Liter Diesel ausgelaufen und große Massen Erdreich verteilt waren, zog sich bis zum Abend hin.tja
23 Kommentare
Eine verärgerte Leserin! meint:
Herr Koops, haben Sie noch nie einen Unfall verursacht? Wenn ja, beglückwünsche ich Sie dazu. Fehler sind menschlich und wenn es danach geht, dürfte ja nie einer Auto oder LKW oder sonstiges fahren.
Heinrich Koops meint:
@Lauenburger Bürger
Sehr schön geschrieben !!!!!!! Wie ein Wunder ! Die Ursache kommt nie ans Licht und wir dürfen wieder zahlen.
Geesthachter meint:
Korrekt, Profi (BF) oder "Laie" (FF) speilt hier keine Rolle, die Hauptsache ist, das schnell und vernünftig geholfen wird. Und um das aufzuklären, ist es durchaus relevant zu wissen, warum BF und keine FF aus Schleswg-Holstein. Zwei Angriffswege sind ganz sicher beser als einer. Von daher ist es richtig, dass die Zeitung diese Information hier nennt - und vielleicht dieses Problem künftig abgestellt wird.
Wenn nicht - auch dann muss die Zeitung dran bleiben.

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