Unfall auf der A25
40-Tonner kracht in Gegenverkehr - Sieben Verletzte
Montag, 23. Januar 2012 11:41
Geesthacht/Bergedorf. Bei einem schweren Unfall mit zwei Lastwagen und einem Pkw auf der Autobahn 25 sind am Montag sieben Menschen verletzt worden. Anschließend brach der Verkehr zwischen Geesthacht und Bergedorf zeitweise zusammen, weil die Umleitung über die ehemalige B 5 in völlig überlastet war.
Um 11.10 Uhr war ein Lkw-Fahrer in Höhe Escheburg auf der Autobahn mit seinem
40-Tonner in Richtung Geesthacht unterwegs. Nach Polizeiangaben kam der
Lastzug aus noch ungeklärten Gründen nach rechts von der Straße ab. Als der
Fahrer gegenlenkte, verlor er die Kontrolle über den schweren Sattelzug .
Der Laster geriet ins Schlingern und rammte auf der Überholspur einen VW
Caddy, in dem eine fünfköpfige Familie unterwegs war. Der Caddy wurde dabei
an die Leitplanke gedrückt. Dann durchbrach der Lkw die Mittelleitplanke und
kippte auf der Gegenfahrbahn quer über alle Fahrstreifen um. Dort raste dann
der Fahrer eines 7,5-Tonners mit seinem Kleinlaster in den umstürzenden
Auflieger des 40-Tonners.
Während die Familie aus dem VW und der Fahrer des 7,5-Tonners wie durch ein
Wunder mit relativ leichten Verletzungen davon kamen und alleine aus ihren
Fahrzeugen aussteigen konnten, hatte es den Trucker am Steuer des 40-Tonners
schlimm erwischt. Mit schweren Verletzungen war er in der zerstörten Kabine
des mit Bauschutt und anderen Abfällen beladenen Lkw eingeklemmt. Zur
Rettung des 47-Jährigen rückten Feuerwehrleute aus Bergedorf, Billstedt,
Wilhelmsburg und Curslack an. Dazu kamen zahlreiche Rettungswagen aus
Hamburg. Obwohl für den Autobahnabschnitt auch die Geesthachter Feuerwehr
vorgesehen ist, erfolgte keine Alarmierung.
„Der Unfallverursacher war eingeklemmt, wir mussten unter anderem das Dach
der Kabine aufschneiden, um ihn befreien zu können“, sagte Holger Engfer,
der Einsatzleiter der Hamburger Feuerwehr. Fast eine Stunde arbeiteten die
Feuerwehrleute an der Rettung des 47-Jährigen, der dann ins Boberger
Krankenhaus kam.
Aufgrund der umfangreichen Bergungsarbeiten, musste die Autobahn in beiden
Richtungen über Stunden gesperrt werden. Zunächst musste der Bauschutt aus
dem umgestürzten Auflieger geholt werden. Anschließend richtete ein
Bergungsunternehmen den Lastwagen mit Hilfe eines Krans und eines
Spezialfahrzeugs wieder auf. Die Reinigung der Fahrbahn, auf der mehrere
Hundert Liter Diesel ausgelaufen und große Massen Erdreich verteilt waren,
zog sich bis zum Abend hin.tja



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Eine verärgerte Leserin! meint:
Heinrich Koops meint:
Sehr schön geschrieben !!!!!!! Wie ein Wunder ! Die Ursache kommt nie ans Licht und wir dürfen wieder zahlen.
Geesthachter meint:
Wenn nicht - auch dann muss die Zeitung dran bleiben.