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Ansturm auf die Bergedorfer Bautage

Bergedorf. „Krise ist in Bergedorf ein Fremdwort, wir mussten aufgrund der Nachfrage dreimal die Ausstellungsfläche erweitern“: Was Organisatorin Gudrun Stephan von der Firma Festivitas bei der Eröffnung der neunten Bergedorfer Bautage äußerte, gab die gute Stimmung wieder.
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200 Aussteller hatten Besuchern auf den 9. Bergedorfer Bautagen viel zu bieten.
Foto: bz
200 Aussteller hatten Besuchern auf den 9. Bergedorfer Bautagen viel zu bieten.
Zur Rekordzahl von über 200 Ausstellern gesellte sich am Wochenende ein unerwarteter Besucheransturm, der vielen Ausstellern neue Aufträge bescherte.
Bergedorfs neuer Bezirkshandwerksmeister Christian Hamburg verkündete angesichts der guten Stimmung, das Wort Krise fürs Wochenende aus seinem Sprachschatz zu streichen: „Bei der Vielzahl an Ausstellern finden die Besucher hier so viele Informationen wie sonst nirgends in der Region.“
Und die vielen Interessenten nutzten das Angebot gern. So Thomas Möller, der mit seiner Tochter Katrin aus Wandsbek gekommen war: „Wo sonst findet man auf Messen neben Vertretern viele richtige Handwerker, die einem gleich sagen, was funktioniert und was nicht“, lobte der 49-Jährige. „Und bekommt gleich Tipps, wie es man es dennoch hinbekommt“, ergänzte Katrin (17). Sie suchte unter anderem nach Möglichkeiten, in Dachschrägenfenstern Blumenbänke zu befestigen, der Vater ließ sich derweil über Wintergärten und ihre Beschattung informieren.
Von der guten Stimmung ließ sich auch Peter Becker anstecken. Der Präsident der Handwerkskammer Hamburg würdigte am Sonnabend die gute und richtungsweisende Kooperation von Bezirksamt und örtlichen Betrieben: „Sonntag besucht eine Delegation aus dem Harburger Handwerk die Bergedorfer Bautage, die Kollegen möchten so etwas auch auf die Beine stellen“, erläuterte der Bäckermeister mit eigenem Betrieb südlich der Elbe. Dafür könne angesichts des Erfolgs der Bautage nur der Grundsatz gelten: „Besser eine gute Kopie als ein schlechtes Original.“

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© Bergedorfer Zeitung 2008