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Jetzt wird mit zwei Interessenten verhandelt

Bergedorf. Noch in diesem Frühjahr sollen die Verhandlungen um das geplante Multiplex-Kino gegenüber dem ZOB abgeschlossen werden. Ob es für das Vorhaben ein Happy End gibt, ist aber nicht sicher.
So soll Bergedorfs Multiplex-Kino nach den Plänen des Architekturbüros Störmer Murphy and Partners aussehen. Im Hintergrund in rotem Backstein: das ebenfalls geplante fünfstöckige Ärzte- und Bürohaus.
Foto: Bezirksamt Bergedorf
So soll Bergedorfs Multiplex-Kino nach den Plänen des Architekturbüros Störmer Murphy and Partners aussehen. Im Hintergrund in rotem Backstein: das ebenfalls geplante fünfstöckige Ärzte- und Bürohaus.
Es wird wohl ein Film mit Überlänge, der auf dem heutigen Gelände der Bergedorfer Hauptpost spielt. Denn ob seine Hauptperson, das von vielen erträumte Multiplex-Kino, hier wie geplant schon 2013 eingeweiht wird, ist im Drehbuch noch nicht festgelegt. Schlimmstenfalls steht sogar das Happy End in Frage.
„Wir planen zurzeit mehrere Varianten durch, verhandeln mit zwei Interessenten“, sagt Michael Miersch vom Bauunternehmen Otto Wulff. Der Konzern hatte vor sieben Jahren Teile des 11.000 Quadratmeter großen Areals gegenüber dem ZOB erworben, das ihm heute gemeinsam mit dem Bauverein zu Hamburg gehört. Das Duo plant hier neben dem sechs Säle großen Multiplex-Kino (insgesamt 1700 Plätze) ein fünfstöckiges Ärzte- und Bürohaus, in dem auch die Post unterkommen soll.
Doch Bauherr und Betreiber werden weder Otto Wulff noch der Bauverein sein. Vielmehr wollen sie das Projekt im Frühjahr an ein entsprechendes Konsortium übertragen. „Bis dahin gibt es noch eine ganze Menge Verhandlungsbedarf. Vor allem im Bereich der sogenannten ergänzenden Nutzungen, also allem, was in den Neubauten nicht Kino, Büro und Praxis heißt“, sagt Wulff-Prokurist Miersch, der unter Hinweis auf die laufenden Gespräche mit mehreren Interessenten noch keine Namen nennen will. Erst Ende März glaubt er, Details für das insgesamt gut 60 Millionen Euro teure Neubauprojekt präsentieren zu können.
Konkret dürfte es in den verbleibenden Wochen nun darum gehen, das Vorhaben für die Hausbanken der potenziellen Investoren attraktiv zu machen. Denn allein mit Kino und Ärzten wird es manchem Kreditinstitut zu unsicher sein. Entsprechend gilt es, dieses Projekt zur Erweiterung des Bergedorfer Zentrums um weitere Nutzungen zu ergänzen – auch wenn die interessierten Kino-Betreiber angeblich große Erfahrung mit dem wirtschaftlichen Betrieb von Lichtspielhäusern in Städten mit 100.000 Einwohnern haben.
Den rechtlichen Rahmen wird das Bebauungsplan-Verfahren des Bezirks setzen. Auch dessen Abschluss steht noch aus: Es war angesichts der andauernden Verhandlungen bereits im vergangenen Sommer vorerst auf Eis gelegt worden.
Trotz allem gibt sich Michael Miersch optimistisch: „Wenn bis zum Frühjahr alles geregelt ist, kann nach eineinhalbjähriger Bauzeit in 2013 eröffnet werden.“
9 Kommentare
Gerda Laudi meint:
Multiplex-Kino? Am Sonnabend im Cinema am Dammtor:
Dreck, Dreck, Dreck! Für Reinigungspersonal ist kein Geld da. Und da sicherlich nicht täglich 1700 Personen den hässlichen Glaspalast besuchen werden, werden die Preise entsprechend sein. Ich werde da jedenfalls nicht hingehen!
L. Kuchinova meint:
Dem kann ich nur zustimmen!
Oli meint:
Stimmt !
Die Eingangstüren sind eine Frechheit!
Die Türöffner sind ständig defekt. Aber auch wenn diese funktionieren, ist es eine unmögliche Lösung.
Wer plant denn sowas ? Wir haben das Jahr 2011. Da muss es doch möglich sein automatische Türen zu installieren. Für ältere Menschen oder Mütter mit Kinderwagen ist die Situation unerträglich. Gestern war soagr eine Türseite angeblich wegen kälte gesperrt. Sowas kenne ich aus keinem anderen EKZ. Und wir sprechen hier ja nun auch nicht von Nebeneingang! (Der Witz: Der Nebeneingang zur B5 hat eine automatische Tür! ) Jeden Tag sieht man genervte Menschen an den CCB Türen. Darüber könnte die BZ tatsächlich mal berichten !

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