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Senat bewilligt 435.000 Euro

Bergedorf. Bereits Jahre ist ein Umbau des Neuen Wegs zur Verbindungsachse zwischen Frascatiplatz und Sachsentor im Gespräch. Seit Wochen diskutieren Bergedorfs Politiker zudem, wie der verbliebene Bezirksanteil (52.333 €) an der Neugestaltung der Straße Hinterm Graben und den Verbindungswegen zum Sachsentor finanziert werden soll.
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Hinterm Graben treffen neues und altes Pflaster aufeinander.
Foto: André Herbst
Hinterm Graben treffen neues und altes Pflaster aufeinander.
Jetzt kommt überraschend Bewegung in alle Vorhaben.
Hamburgs Stadtentwässerung (HSE) hat angekündigt, den Neuen Weg für Sielbauarbeiten großflächig aufzureißen. „Wenn wir schnell genug sind, bietet sich die Chance, im Anschluss daran gleich die Quartiersachse zu bauen“, sagt Bezirksamtsleiter Dr. Christoph Krupp. Das Sparvolumen ist beträchtlich, die HSE muss die Wiederherstellung der Straße bezahlen.
Umgestaltet zur Quartiersachse soll der Neue Weg künftig eine attraktivere Verbindung zwischen den vielen Parkplätzen auf dem Fras und dem Sachsentor bieten. Auf einer Versammlung im Lichtwarkhaus werden die Bürger am Dienstag, 7. September, 19 Uhr, über erste Ideen informiert und weitere gesammelt.
Weniger im Zeitdruck ist der Bezirk hinsichtlich Hinterm Graben und die Verbindung zum Sachsentor: Überraschend hat der Senat zugestimmt, noch vor der Entscheidung über das beantragte Sanierungsgebiet 435.000 Euro freizugeben.
„Als das Sachsentor neu gepflastert wurde, hat das Geld für die Nebenstraßen leider nicht gereicht“, erinnert Krupp. Dass Hinterm Graben, Hude und Co. gemeinsam in Angriff genommen werden können, begrüßt Krupp als wichtige Maßnahme „zur Stärkung des östlichen Sachsentors“. Wer heute den maroden Belag in der Hude anschaue, könne noch erahnen, wie es im Sachsentor vor der Neupflasterung aussah. Die Detailplanungen sind bereits in Auftrag gegeben. Läuft alles ohne Probleme, könne bereits im Frühjahr 2011 mit der Realisierung begonnen werden. Zuvor muss die Bezirksversammlung noch entscheiden, aus welchem Topf die fehlenden gut 50.000 Euro genommen werden – aus den „Tiefbaumitteln“ oder „Schönes Bergedorf“. Krupp: „Egal, wie die Entscheidung aussieht, das Geld wird erst 2011 benötigt.“
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