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Wut über parkende Sattelzüge im Wohngebiet

Lohbrügge. Seit Wochen versperren regelmäßig zwei riesige Sattelzüge samt Containern die Aussicht von Anwohnern der Korachstraße. „Durch die Kolosse passierten schon viele kleine Unfälle.
Sorgt für Ärger bei den Anwohnern: Einer der Sattelzüge, die seit Wochen täglich an der Korachstraße abgestellt werden.
Foto: Westerhoff
Sorgt für Ärger bei den Anwohnern: Einer der Sattelzüge, die seit Wochen täglich an der Korachstraße abgestellt werden.
Sie versperren die Sicht auch für Autofahrer, die vom Beensroaredder auf die Korachstraße einbiegen wollen. Zudem fahren sie regelmäßig nachts um 3 Uhr los – und reißen uns alle aus dem Schlaf“, sagt ein Anwohner. Seinen Namen möchte er in der Zeitung lieber nicht lesen, weil die Lkw-Fahrer ihm bereits Prügel angedroht hätten.
Beschwerden bei der Polizei blieben bisher ohne Ergebnis. Auch Anrufe beim Unternehmer, der dänischen Spedition Henrik Hansen mit Sitz in Flensburg, nützten nichts. Die Antwort lautete stets: „Dafür sind wir nicht verantwortlich. Das liegt allein in der Entscheidung der Fahrer. Wahrscheinlich dürfen die Lkw dort stehen.“
Jetzt wandten sich die Anwohner an den Bürgernahen Reporter (Bünare) unserer Zeitung. Wir trugen der Bergedorfer Polizei den Fall erneut vor – mit Erfolg: Die Verkehrsabteilung hat bereits Ermittlungen aufgenommen. Unter anderem wird geprüft, ob das für Tempo-30-Zonen geltende Lkw-Parkverbot auch in der Korachstraße greift – obwohl in diesem Wohngebiet Tempo 50 erlaubt ist. Zudem wollen sich die Beamten vor Ort ein Bild von der Lage machen und mit der Flensburger Spedition sprechen. Ab sofort werden Strafzettel geschrieben.
Um weitere Schritte einleiten zu können, werden die Anwohner der Korachstraße dringend gebeten, die parkenden Lkw auf der Bergedorfer Wache, Telefon (040) 428654310, oder jeder anderen Polizeidienststelle anzuzeigen. Zudem sollten möglichst die Parkzeiten exakt notiert werden.

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