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176 Vorschläge für Bergedorfs Beach-Club

Bergedorf. Der geplante Beach-Club am Schleusengraben begeistert die Bergedorfer: Schon jetzt gehen bei Investor und Gastronom Thorsten Lapp („Zur Lüttenburg“) immer neue Buchungen ein – etwa für die VIP-Bereiche bei den Fußball-WM-Übertragungen im Juni oder sogar für Hochzeiten.
Beachclub
Foto: BZ
Entspannen, neudeutsch „chillen“, wie hier in Hamburg können die Bergedorfer bald in ihrem eigenen Beach-Club.
Und auch die Suche nach einem griffigen Namen für die erste Strandbar des Bezirks hat einen wahren Boom ausgelöst: 176 Menschen aus Bergedorf und Umgebung beteiligten sich an der Suche und reichten Namensvorschläge ein.
Thorsten Lapp
Foto: Christina Rückert
Thorsten Lapp:„Die vielen Ideen zeigen, dass sich die Bergedorfer mit dem Club identifzieren.“
„Das zeigt, dass sich die Bergedorfer mit dem neuen Beach-Club identifizieren“, freut sich Thorsten Lapp (43). Er möchte die Namensvorschläge jetzt in Ruhe sichten und dann bis nächste Woche eine Entscheidung treffen. Der Zeitplan steht: Ende April soll der Beach-Club eröffnen; die Internetseite soll schon deutlich vorher online gehen.
„Lütte Beach“, „Serrahno Bay“, „Under palmtrees“, „Good Vibrations“: Die Kreativität der Bergedorfer kannte bei der Namensfindung keine Grenzen. Abkürzungen wie „BBC“ für „Bergedorfer Beach Club“ wurden gleich mehrfach vorgeschlagen. Und der Standort Schleusengraben fand sich in Namen wie „Copa Schleusengärten“ oder „Strand Lounge Schleusengärten“ wieder. Manch einer reichte sogar gleich mehrere Ideen ein – der Spitzenreiter brachte es auf 28 Vorschläge.
Namensideen braucht Thorsten Lapp nun vorerst nicht mehr – wohl aber Mitarbeiter: „Wir suchen noch.“ Bewerber können sich an die E-Mail-Adresse info@beachclub-bergedorf.de wenden.
Mehr als 100.000 Euro investiert Lapp wie berichtet in den etwa 100 Meter langen und zehn Meter breiten Beach-Club. Bisher ist von der künftigen Strandbar am Schleusengraben in Höhe Autohaus Kath allerdings noch nicht viel zu sehen: „Der Sand wird nicht vor nächster Woche aufgeschüttet“, sagt Lapp. Denn die Fläche muss erst vorbereitet werden: Einige Büsche wurden bereits gerodet, zudem muss zum Ufer hin eine Kante gebaut werden, „damit der Sand bei Regen nicht ins Wasser rutscht“. Unter den Sand wird zudem noch ein Vlies gelegt, damit Regenwasser besser versickern kann. Das Mobiliar – mehr als 100 Liegestühle, Strandkörbe, Sitzkissen etc. – wird erst am Schluss aufgebaut.
Bis dahin schmiedet Thorsten Lapp noch reichlich Pläne. Er möchte etliche Veranstaltungen in den Beach-Club holen, ist jetzt auch mit der Lola im Gespräch: „Wenn dort Sommerpause ist, könnte hier kulturell was laufen.“ Arbeitstitel: „Lola goes Beach“.
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