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Partygäste liefern sich Kampf mit der Polizei

Lohbrügge. Lautstark bepöbelten sie Polizisten, rissen Mülleimer aus den Verankerungen, schlugen auf geparkte Autos ein. Etwa 20 junge Leute haben sich am Lohbrügger Billebogen aus Frust über eine geplatzte Party eine heftige Auseinandersetzung mit der Polizei geliefert.
dabei zahlreiche Fahrzeuge beschädigt. Die Beamten nahmen fünf Russlanddeutsche im Alter von 16 bis 21 Jahren vorläufig fest.
Die jungen Männer hatten in einem Mehrfamilienhaus am Ludwig-Rosenberg-Ring ausgiebig gefeiert. Die Party in einer Privatwohnung dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Kurz nach fünf Uhr am Sonnabendmorgen riefen Anwohner schließlich die Polizei und beschwerten sich über Ruhestörung. Aus der Wohnung drangen Gegröle und laute Musik.
Die Polizisten lösten die Feier auf: Die teils stark alkoholisierten Gäste mussten die Wohnung räumen. Als auch die Beamten das Haus verließen und zu ihrem Streifenwagen zurückkehrten, war daran der Außenspiegel abgetreten worden. Ein Zeuge konnte Hinweise auf den Täter geben. Die Polizei nahm den 21-Jährigen in der Nähe des Tatorts fest.
Daraufhin sammelten sich rund 20 enttäuschte Partygäste zwischen Walter-Freitag-Straße und Ludwig-Rosenberg-Ring. Sie beschimpften die Polizisten, zerstörten Mülleimer und warfen abgerissene Behälter gegen Fahrzeuge. Mit Verstärkung durch vier Streifenwagen gelang es der Polizei schließlich, die Randalierer auseinanderzutreiben. Einige Männer flüchteten bei der Verfolgungsjagd in den Innenhof des Billebogens. Die Beamten nahmen vier weitere Tatverdächtige vorläufig fest. Den jungen Männern wird schwerer Landfriedensbruch und Sachbeschädigung vorgeworfen.
Mindestens sechs Autos wurden bei der Randale beschädigt. „Noch ist unklar, wie hoch der gesamte Schaden ist“, sagt Ulrike Sweden von der Polizeipressestelle. Nach und nach meldeten sich am Wochenende betroffene Fahrzeughalter auf der Wache, um Schäden anzuzeigen.
6 Kommentare
Simon meint:
Herzlichen Glückwunsch zum Umzug in eine kultivierte Stadt - in Frankfurt leben auch nicht so viele Russen - in Hamburg nehmen die überhand!
ex-bergedorfer meint:
Ich wohnte damals im Ludwig Rosenberg Ring. Die feinen Nachbarn haben permanent über mich getuschelt, da ich ANGEBLICH das Treppenhaus nicht putze. Mir schien, als wäre ich der einzige, der dies überhaupt tat. Ich hoffe, die lieben Ex-Nachbarn erfreuen sich jetzt an der dortgebleibenen Baggage, hier in Frankfurt lebt es sich doch ungemein ruhiger!
Alf meint:
Bin ich froh, dass ich von dort mittlerweile weit weggezogen bin. Wird ja immer schlimmer bei Euch!
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