Beach-Club
Neuauflage für Bergedorfs WM-Fest
Montag, 8. März 2010 21:06
- Von Ulf-Peter Busse
Bergedorf. Wie bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 soll es auch in diesem Jahr ein WM-Fest geben. Dieses Mal in Bergedorfs neuem Beach-Club am Serrahn, für den in der kommenden Woche Baubeginn ist.

Foto: heyen hy
Tausende feierten im Schlosspark, wenn die deutsche Mannschaft spielte.
Mehr als 2000 Besucher bei jedem Spiel der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Und auch alle anderen Weltmeisterschafts-Höhepunkte live auf der Großbildleinwand am Schloss. Viele Bergedorfer hoffen auf eine Neuauflage dieses vierwöchigen Volksfestes aus 2006, wenn sie an die in 95 Tagen beginnende WM in Südafrika denken.
Seit gestern ist klar: Der Wunsch geht in Erfüllung – wenn auch nicht auf der Wiese vor Bergedorfs Wahrzeichen. Thorsten Lapp, damals Organisator der Gastronomie auf der Schlosswiese, lädt vom Auftakt-Spiel am 11. Juni bis zum WM-Finale am 11. Juli in den neuen Beach-Club ans Ufer des Schleusengrabens ein. „Ich werde wie damals ohne Eintritt arbeiten, aber mit gastronomischer Rundumversorgung, vor allem was die Getränke angeht“, sagt der Betreiber des Kirchwerder Restaurants „Zur Lüttenburg“.
Gebaut wird der Beach-Club von der kommenden Woche an etwa in Höhe des Autohauses Kath am Ende einer noch entstehenden Schotterpiste direkt am Wasser des Schleusengrabens. Lapps Investitionen für das Projekt, das bereits am 30. April mit dem Tanz in den Mai eröffnet werden soll, gehen in den sechsstelligen Euro-Bereich. „Ich glaube, Bergedorf ist reif für seinen ersten Beach-Club“, sagt der 43-Jährige.
Platz für den erwarteten großen Andrang spätestens zur Fußball-WM wird er reichlich haben. Die Anlage erstreckt sich auf 100 Metern Länge und zehn Metern Breite entlang des Wasserlaufs. An beiden Enden stehen 100 Quadratmeter große und mehr als fünf Meter hohe weiße Pagodenzelte. Hinzu kommen pünktlich zur WM zahlreiche VIP-Lounches und voraussichtlich eine ganze Reihe von Großbild-Fernsehern: „Eine Leinwand wie vor vier Jahren ist hier nur schwer zu installieren“, sagt Thorsten Lapp.
400 Tonnen Sand für den Beach-Club

Foto: dpa
Vorbild für Bergedorf: einer der Beach-Clubs am Hamburger Hafen.
Montag beginnen die Arbeiten. Die Eröffnung ist für den 30. April geplant. Bis dahin müssen auch die etwa 40 Parkplätze samt Zuwegung von der Straße Am Schleusengraben hergestellt werden – passend zum Club als befestigter Schotterweg. „Premiere wird der Tanz in den Mai sein, anschließend werden wir jeden Tag um 11 Uhr öffnen und keinen Eintritt nehmen“, verspricht der Chef, der für den Beach-Club jetzt 50 Mitarbeiter in Teilzeit sucht. Bis Ende September soll bei jedem Wetter geöffnet werden – und 2011 dann wieder ab April.
Lapp sieht das mehr als 100.000 Euro teure Projekt als gute Zukunftsinvestition: „Mittlerweile werde ich von Bergedorfer Geschäftsleuten schon auf der Straße angesprochen: Die wollen den Club ganz oder teilweise für Veranstaltungen nutzen. Sogar die ersten Hochzeiten sind schon gebucht.“
Wer weiß einen guten Namen?
Gesucht wird noch ein Name für den Beach-Club – möglichst mit dem Begriff „Schleusengärten“, wie der Bezirk das Areal bezeichnet. Thorsten Lapp lobt für den Sieger einen Getränkegutschein über 250 Euro aus. Alle Vorschläge, die bis Sonntag, 14. März, unter redaktion@bergedorfer-zeitung.de (Betreff: Beach-Club) eingehen, nehmen teil.

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van nüffeln :) meint:
Andy v. N meint:
Oder vielleicht über euch (Bergedorfer Zeitung)?
Würde mich über eine Antwort freuen.
MfG