Gema
Wer die Musik bestellt, muss sie bezahlen
Donnerstag, 4. März 2010 17:35
- Von Thomas Voigt
Bergedorf. „Kontrolleur“ ist ein ganz schlimmes Wort, findet Andreas Buschmann. Er ist Mitarbeiter der „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“ – kurz: Gema – und nennt sich lieber Kundenberater.

Foto: Thomas voigt
Die Gema-Anmeldung läuft noch unter einem anderen Namen und einer anderen Adresse, erklärt Erika Scheidel in der Boutique „FashionUp“ dem Gema-Berater Andreas Buschmann.
Mehrmals im Jahr sind Buschmann oder sein Kollege Harald Döscher im feinen Zwirn in Bergedorf unterwegs, beraten – und überprüfen – nach einem strikt gelisteten Adressenplan ihre Gema-Kunden. Denn wer gewerblich Musik erklingen lässt, muss dafür zahlen.

Foto: Thomas voigt
Fündig geworden: Konzert-Flyer und zwei Monitore, die wohl nicht registriert sind.
- Lesen Sie in unserer gedruckten Freitagausgabe auf einer kompletten Farbseite warum Gema-Mitarbeiter Buschmann immer wieder zentimtergenau Gechäftsräume ausmisst, was es kostet, im Laden einen Bildschirm aufzuhängen und warum Andreas Buschmann ab und zu ganz besonders freundlich bewirtet wird. Außerdem was der Mann von der Gema macht, wenn Verkäufer sagen, dass der Chef nicht da ist und wie sich die Gema von der GEZ unterscheidet.

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DiSa meint:
Die Gema ist im auftrag des Künstlers unterwegs da die Künstler es nicht selbst machen können ist OK für mich :o), anders sind die Abzocker der GEZ, dazu könnte ich noch viel schreiben aber ich lass es hier lieber.
rüdiger meint:
provisionorientiert, in der abzockbande.....
lux meint: