Schleusengraben
Bergedorf darf sich auf Beach-Club freuen
Sonntag, 10. Januar 2010 20:58
- Von André Herbst
Bergedorf. Bislang konnte für eines der letzten Bergedorfer Filetstücke kein Generalinvestor gefunden werden. Folgt die Politik der Vorlage des Bezirksamtes, soll dennoch am Zukunftsprojekt Schleusengärten festgehalten werden.

Foto: BZ
So oder ähnlich wie hier der Hamburger Beach-Club Lago Bay könnte das Freizeitareal am Schleusengraben aussehen.
Die Mischung aus Freizeitnutzung, Wohnen und Hightech entlang des Schleusengrabens könnte 2010 auch ohne Gesamtinvestor einen Schritt vorankommen. Die Ansiedlung des Laserzentrums von TU Harburg und Hauni AG ist beschlossene Sache, jetzt zeichnet sich die Erfüllung eines lang gehegten Traumes ab: Am Schleusengraben entsteht Bergedorfs erster Beach-Club.
Es gibt Gespräche mit verschiedenen Interessenten, auch aus Bergedorf: Bezirksamtsleiter Dr. Christoph Krupp bestätigt , dass es sich dieses Mal um mehr als nur Gerüchte handelt: „Der Beach-Club soll 2010 bereits den Betrieb aufnehmen.“ Die rasche Realisierung ist nicht nur im Interesse des Bezirks, der den Fortgang des Projektes dokumentieren will. Potenziellen Betreibern bietet die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika die Chance, Public-Viewing am neuen Standort anzubieten.
Die Erreichbarkeit soll kein Problem sein. Der Bezirk hat mit der Bergedorfer Schifffahrtslinie bereits Gespräche über einen Pendelverkehr zwischen Serrahn und Beach-Club geführt. Damit Gäste von Ausflugsschiffen aber auch private Skipper an Land gehen können, ist eine einfache Anlegestelle im Gespräch. Krupp: „Der Beach-Club soll kein isoliertes Angebot sein. Wir wollen auf dem Areal verschiedene Möglichkeiten für Erholung und Freizeitnutzung, so die Schleusengärten voranbringen.“
Neben Hightech und Freizeitnutzung ist Wohnungsbau die dritte Facette des Konzeptes. Doch die in Frage kommenden Flächen auf dem Westufer sind belastet. Gemeinsam mit dem Eigentümer soll nach Lösungen gesucht werden: Ohne umfassende Bodensanierung wird dort kein Investor Wohnungsbau realisieren.
„Ein Logistikpark ist leichter zu realisieren. Wollen wir an den Schleusengärten festhalten, wird dies ein langer, aber für Bergedorf vielversprechender Weg“, ist Krupp überzeugt. Gibt die Politik grünes Licht, soll als nächstes ein detaillierter Masterplan entwickelt werden. Als Basis für die gezielte Vergabe der Flächen und als Rahmen für die Planung der benötigten Infrastruktur, etwa von Straßen, Wegen und Brücken.

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Hexchen meint:
Ich freue mich schon tierisch auf den Sommer und habe dann Beach Feeling vor der Tür, brauche nicht mehr ewig fahren.
Ich finde das ist eine ganz ganz tolle Sachen und die jungen Leute aus Bergedorf und Umgebung bleiben in ihrem Stadtteil
Daniel Wayne meint:
...und sollte die Public-Viewing-Aktion zur WM in diesem Jahr wirklich schon realisiert werden können, habe nicht nur ich endlich eine Alternative zum das Volksparkstadion. Auch, wenn ich dem Heiligengeistfeld noch immer hinterher trauere...
herbert martens meint:
totaler realitätsverlust der politik
demnächst noch einen flughafen