Neubau
CCB bald mit Görtz und Deichmann
Mittwoch, 9. September 2009 18:58
- Von Ulf-Peter Busse
Bergedorf. Investor Helmut Jagdfeld gibt vier weitere Mieter bekannt. Auch s.Oliver und Vero Moda kommen.

Foto: Horak/Kleemann
Hier entsteht die CCB-Erweiterung.
Rasant geht beim Einkaufszentrum CCB nicht nur der Neubau voran. Auch die Vermietung läuft auf Hochtouren. Gestern gab Investor Helmut Jagdfeld vom CCB-Betreiber Fundus Fonds-Verwaltungen vier weitere Unternehmen bekannt, die gerade unterzeichnet haben: Schuh Görtz wird eine knapp 600 Quadratmeter große Filiale im Neubau beziehen, fast ebenso viel Fläche hat Konkurrent Deichmann angemietet. Hinzu kommen jetzt auch Geschäfte der Modemarken s.Oliver und Vero Moda.
„Damit sind etwa 80 Prozent vermietet. Der Rest folgt bis zum Jahresende“, sagt Jagdfeld, dessen CCB in Alt- und Neubau zusammen künftig 90 Geschäfte beherbergen wird. Dazu gehören C&A auf 1800 Quadratmetern Verkaufsfläche, die Buchhandlung Heymann auf zwei Etagen und die noch bevorstehende Verdoppelung der Bergedorfer Filiale von Peek & Cloppenburg auf knapp 3600 Quadratmeter. Alle zusammen sollen am 21.Oktober 2010 ihre Türen öffnen.
„Der Termin ist zwar ehrgeizig, aber wir halten ihn ein. Die Arbeiten am Neubau einschließlich der Brücke liegen voll im Zeitplan“, sagt Helmut Jagdfeld über das 64 Millionen Euro teure Projekt, das sich zusammen mit der Sanierung des Altbaus und verschiedener Nebenkosten auf 117 Millionen Euro summiert. Dafür entstehen auf dem ehemaligen ZOB Geschäftsflächen auf zwei Etagen und darüber in Stockwerk drei und vier das neue Bürgerzentrum des Bezirksamts sowie Büroflächen für Ärzte und Anwälte.
Nächster offizieller Termin auf der Großbaustelle ist am 9. Oktober nun die Grundsteinlegung für den Neubau. Dabei wird gleichzeitig das „Brückenfest“ gefeiert, also die Fertigstellung des Stahlgerippes der 40 Meter langen Brücke über das Wasser des Serrahns. Sie wird mit 18 Metern dreimal so breit wie ihre Vorgängerin, die bis zum Sommer 2008 das CCB mit seinem Parkhaus verband. Wie damals wird die Verbindung in luftiger Höhe auch als Geschäftsfläche genutzt. „Auf dem Bauwerk ziehen vier gastronomische Betriebe ein“, sagt Helmut Jagdfeld.
Bereits Ende September wird der Weg vom Fachmarktzentrum mit seinen über 600 Parkplätzen zum CCB über die Bergedorfer Straße wieder einfacher: Die Ampel an der Serrahn-Brücke kehrt zurück. „Und sie wird dann kein Provisorium mehr sein, sondern eine dauerhafte Lösung“, betont Jagdfeld.
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