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CCB: Neue Brücke kann kommen

Bergedorf. Der Einkauf im CCB gleicht gegenwärtig eher dem Besuch in einer Höhle als dem eines Einkaufszentrums. Überall gibt die fehlende Deckenverkleidung den Blick frei auf ein Gewirr aus Kabeln, Rohren und Balken. Doch es geht rasant voran.
Blick von der Serrahnbrücke auf das CCB. Wir erklären die einzelnen Arbeiten.
Foto: Ulf-Peter Busse
Blick von der Serrahnbrücke auf das CCB. Wir erklären die einzelnen Arbeiten.
Auch die Zugänge versprechen Abenteuerliches, führen sie doch über notdürftig verschraubte Planken oder durch ein verhängtes Baustellengerüst. Drinnen ist das westliche Treppenhaus bei Dessous-Hunkemöller ganz verhüllt während im Lichthof eine provisorische Ersatzstiege steht, wie sie sonst eher bei Ausgrabungen in Ägypten zum Einsatz käme.
Hinzu gesellt sich immer wieder ohrenbetäubende Lärm von Presslufthämmern. Doch gerade der macht den Verkäufern und ihren Kunden Hoffnung, dass das Chaos zeitlich begrenzt ist. Zwar will CCB-Betreiber Fundus das dann durch den Neubau auf dem ehemaligen ZOB verdoppelte Einkaufszentrum erst am 21. Oktober 2010 eröffnen. Der Lärm im Altbau dürfte aber schon ein Jahr früher fast ganz verstummen. In drei Monaten soll zumindest die Fassade schon ihr neues Aussehen haben.
1. Die Landgewinnung im Serrahn ist abgeschlossen. Auf der neuen Halbinsel werden Anfang September die Pfeiler der neuen Shopping-Brücke zwischen beiden CCB-Teilen errichtet. Die Verbindung wird mit 18 Metern dreimal so breit sein, wie ihre im November 2008 abgerissene Vorgängerin.
2. Die Läden der gegenwärtig im Center umgezogenen Geschäfte Tchibo und Tabak-Börse werden vergrößert. Vor der Front von Tchibo (rechts neben der Ziffer) verläuft künftig der Zugang zur neuen Brücke. Sie soll schon Ende Oktober fertig sein, dann aber noch gesperrt bleiben. Zum 30. Oktober feiern Tchibo und die Tabak-Börse ihre Rückkehr – und mit ihnen wird auch das westliche Treppenhaus wieder freigegeben.
3. Die auffälligen Aluminium-Lamellen an der Betonbrüstung im ersten und zweiten Stockwerk des Einkaufszentrums bilden die Unterkonstruktion der künftigen Terracotta-Fassade. Die Keramik-Platten entsprechen denen des CCB-Fachmarktzentrums.
4. Die Betonbrüstung zum Serrahn wird fast komplett entfernt, damit hier die neue Brücke andocken kann. Im zweiten Stockwerk muss dafür die CCB-Decke um einige Meter nach vorn verlängert werden.
5. Das Gerüst am Wohnturm wird noch in diesem Monat zu schrumpfen beginnen: Die Sanierungen und Umbauten der Wohnungen im Gebäude sind abgeschlossen. Allerdings müssen noch die Glas-Verblendungen an der Fassade angebracht werden. Dafür wird das Gerüst über drei Monate ganz langsam abgetragen: Die Handwerker brauchen es für die Montage des Glases. Weil das Gerüst aber zu dicht am Gebäude steht, muss es Stockwerk für Stockwerk schrumpfen.
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