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Fröhliche Sänger machen Jury Arbeit schwer

Lohbrügge. „Jury! Wiederkommen!“ Das forderten lautstark und anhaltend die vier Kinderchöre in der Aula der Gesamtschule Lohbrügge. Nach ihren Auftritten bei der letzten Vorrunde unseres Superchor-Wettbewerbs warteten sie gemeinsam auf das Ergebnis.
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Superchor
Foto: Christian Ohde
Niccolo Victor sang den Solopart im „Lied des Trödlers“. Er konnte, wie die anderen Sänger der Grundschule Klosterbergen, die Jury überzeugen, dem Chor ein Finalticket zu geben.
Welche beiden Teilnehmer hatten sich diesmal für das große Finale am nächsten Wochenende im Haus im Park qualifiziert?
Dann traten Andrea Wiese, Gesa Wehrhahn und Franziska Schmidt auf die Bühne, und knisternde Spannung machte sich breit. „Ein schweres Stück Arbeit liegt hinter uns, nur beim Erstplatzierten waren wir sicher“, sagte Franziska Schmidt. Ausgerechnet derjenige Chor mit der kürzesten Vorbereitungszeit konnte sich mit seiner Leistung hervortun: die 19 Jungen aus den vierten Klassen der Grundschule Klosterbergen in Reinbek. Heike Wagner hatte den Chor erst vor sechs Wochen für den Wettbewerb gegründet. Ihre kleinen Sänger überzeugten unter anderem mit dem Ohrwurm „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder dem französischen „Caresse sur locéan“.
Aber wer die zweite Eintrittskarte fürs Finale bekommen sollte, diese Frage bereitete dem Trio Kopfzerbrechen. Da waren zum einen die „Deichspatzen“, der Kinderchor der Kirchengemeinden Allermöhe, Reitbrook und Moorfleet. Sie sangen „Ich schenk Dir einen Regenbogen“, ließen dazu Seifenblasen aufsteigen. Besondere Freude am Singen versprühten die Kids bei „Wir sind wir“. Leiterin Juliane Brachvogel hatte hierfür „Ich bin ich“ von Rosenstolz umgeschrieben – begleitet vom Piano sorgte der Song für viel Applaus aus dem Publikum.
Mit den Liedern „Erste Reihe – Spitzenklasse“ und „Einfach nur so“ aus Rolf Zuckowskis Musical „Der kleine Tag“ verzauberte der Boberger Kinder- und Jugendchor die Besucher. Und der lateinamerikanische Gute-Laune-Macher „Un poquito cantas“ vermittelte südländische Lebensfreude, die sich aufs Publikum übertrug.
Als letzte Starter präsentierten die „Fröschelchen“ von der Carl-Götze-Schule – passend zu ihrem Namen – vor allem Stücke mit „tierischem“ Inhalt. Beim Lied über „Das Dromedar“ schwankten die Kleinen aus Groß Borstel hin und her wie die Wüstenschiffe. „Wenn der Elefant in die Disco geht“, ließ sie auf der Bühne springen und sich im Kreis drehen, was die Zuschauer beklatschten.
Franziska Schmidt erklärte: „Letztlich war das Repertoire unseres zweiten Siegers am abwechslungsreichsten. Durch die Bewegungen der Sänger entstanden schöne Höhen und Oberstimmen.“ Über dieses Lob freute sich laut jubelnd der Boberger Kinder- und Jugendchor. Er möchte am nächsten Wochenende „Superchor 2009“ werden.
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