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B 5 wird am 10. Juli wieder vierspurig

Bergedorf. Die B 5 im Herzen Bergedorfs wird entgegen jüngster Planungen noch vor den Sommerferien fertig und wieder vierspurig für den Verkehr freigegeben. Worauf Zehntausende Autofahrer angesichts langwieriger Verzögerungen gut eineinhalb Jahre gewartet haben, erschreckt die CCB-Einzelhändler.
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Die Bergedorfer Straße soll von Freitag, 10. Juli, an wieder vierspurig befahrbar sein.
Foto: Ulf-Peter Busse
Die Bergedorfer Straße soll von Freitag, 10. Juli, an wieder vierspurig befahrbar sein.
Denn: Die Behelfsampel für Fußgänger zwischen EKZ und dem Fachmarktzentrum samt Parkhaus südlich der Bergedorfer Straße wird sofort abgebaut. Und zwar bevor der von CCB-Eigentümer Fundus gebaute Fußgängertunnel zwischen den beiden Einkaufstempeln vollendet ist.
Die Ampel ist nur für eine zweispurige Straße ausgelegt. Sie ist zudem Asphaltierungsarbeiten auf der B5 und der Herrichtung des Gehweges auf der Nordseite im Wege. Noch bevor die Straße heute in drei Wochen, am 10. Juli, wieder vierspurig wird, soll der Fußweg als Provisorium hergerichtet sein: Voraussichtlich ab 26. Juni können Kunden ihn zwischen Bahnhof/Baustelle, CCB und Vierlandenstraße nutzen. „Für die Bauzeit ist das CCB eine Woche nur über Umwege (Fußgängerüberweg Vierlandenstraße/B5) zu erreichen“, sagt Bergedorfs Bezirksamtsleiter Christoph Krupp.
Auf Drängen von Fundus und der Einzelhändler hat das Bezirksamt die Stadtentwicklungsbehörde (BSU) gebeten zu prüfen, ob an gleicher Stelle übergangsweise weiter eine Fußgängerampel betrieben werden kann. Tatsächlich überwiegen Zweifel. Für die dann erheblich breitere Straße müssen deutlich längere Überquerungszeiten eingeplant, zugleich müssten die Schaltphasen mit denen der benachbarten Ampeln in Einklang gebracht werden: Zwischen Vierlandenstraße und Sander Damm finden sich auf Bergedorfs meistbefahrener Straße auf rund 700 Metern fünf – ohne Behelfsampeln.
„Das wäre höchst aufwendig. Die Prüfung wird unter den neuen Gegebenheiten zudem einige Zeit in Anspruch nehmen“, sagt BSU-Sprecherin Helma Krstanoski. Die Verbindung zwischen CCB und Fachmarktzentrum wäre kein Problem, „wenn die Unterführung (am Schleusengraben unter der B 5 hindurch) fertig wäre“, befindet Krstanoski mit Blick auf den schleppenden Tunnelbau, der die Straßenbauarbeiten über Monate verzögert hat.
Bezirksamtsleiter Krupp denkt in die gleiche Richtung: „Ich habe Herrn Jagdfeld (Fundus-Geschäftsführer) gebeten, die Unterführung so schnell wie möglich frei zu geben.“
Brigitte Schulz, Geschäftsführerin Peek & Cloppenburg und Vorsitzende der CCB-Werbegemeinschaft, setzt lieber auf Fortbestand des Provisoriums: „Die Fußgängerampel ist von entscheidender Bedeutung. Sie stellt die direkte Verbindung zwischen den Parkplätzen auf dem Fachmarktzentrum und unseren Geschäften dar.“ Es gehe nicht um die „gemessene Entfernung, die über andere Wege vielleicht nur wenig länger sein mag“, sondern um die „gefühlte Entfernung“. Schulz: „Sie gibt den Ausschlag, ob ein Kunde Bergedorf überhaupt ansteuert.“
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