14.06.09

Superchor-Wettbewerb

Das war einfach super!

Lohbrügge. Zweite Runde beim Superchor-Wettbewerb: Vier Mittel- und Oberstufenchöre mussten die Jury überzeugen, und die 14- bis 19-jährigen Künstler boten in der Aula der Gesamtschule Lohbrügge Unterhaltung auf fast professionellem Niveau.

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Foto: Christian Ohde

Auch sie haben noch eine Chance auf den Titel: die "Gyloh Voices" des Gymnasiums Lohbrügge.

Foto: Christian Ohde

Mit viel Gefühl in der Stimme sorgten die Sängerinnen des Bergedorfer Mädchenchors für manchen Gänsehaut-Moment.

Foto: Christian Ohde

Der Oberstufenchor des Hansa- und Luisen-Gymnasiums setzte sich mit einer rundum stimmigen Performance durch

Foto: Christian Ohde

Matthias Eichler (49) aus Bergedorf überlegte: "Bis zur Pause war der Bergedorfer Mädchenchor technisch am besten. Dafür haben die 'Gyloh Voices' stimmungsvolle Stücke zum Mitsingen gebracht. Das wird eine spannende Entscheidung."

"Jugendliche, die oft Musik vom i-Pod hören, können trotzdem auch andere mit ihrem Gesang verzaubern", sagte Moderator Ekkehard Morgenbesser. Die erste Gruppe, der Bergedorfer Mädchenchor, ließ einen Beweis folgen. Die Schülerinnen sangen unter anderem den "Abendsegen" aus der Zeit der Romantik. Bei den gelungenen Call-and-Response-Passagen des Gospels "Ain't that news" fühlte sich wohl mancher Zuschauer an die euphorische Stimmung in einer afroamerikanischen Kirche erinnert.

Dann hatten die "Gyloh Voices" ihren Auftritt. Chorleiterin Christiane Laukemper war noch mit ihnen auf ein verlängertes Übungswochenende gefahren. Mit Erfolg: Ob das afrikanische "Siyahamba" oder "Früher" von den Wise Guys, Texte und Töne saßen sicher. Beim Song "Seasons of Love" aus dem Musical "Rent" überzeugten die Solisten Kim Berger und Vincent Schmidt.

Doch da konnte der Oberstufenchor des Hansa- und LuisenGymnasiums mithalten. Dorothea Baumanns Sopran-Solo in dem anspruchsvollen "Osterhymnus" aus "Cavalleria Rusticana" sorgte für Bravo-Rufe. Und seinen Swing-Klassiker "It don't mean a thing" hätte Duke Ellington selbst nicht besser vortragen können.

Um es der Jury noch ein bisschen schwerer zu machen, bot als letztes auch der Gymbo-Chor des Gymnasiums Bornbrook ein buntes Programm. Er ließ seinen "Irischen Reisesegen" und ein Beatles-Medley von Klavier, Bass und Schlagzeug begleiten und brachte das Publikum zum Mitklatschen.

Juror Gregor Bator begann am Ende: "Wenn ein Chor nicht nur auswendig, sondern auch schwedisch und italienisch singt…", da brach schon Jubel los. Der Oberstufenchor des Hansa- und Luisen-Gymnasiums stand als erster Finalteilnehmer fest. Aber die hier zweitplatzierten "Gyloh Voices" werden sich beim Kampf um den Titel "Superchor 2009" ganz sicher nicht einfach geschlagen geben. Es bleibt spannend: Am Sonntag, 21. Juni 2009, sind in der letzten Vorrunde nochmal die Kinderchöre an der Reihe.

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