Schülerprojekt
So leben die Lohbrügger Waldbienen
Donnerstag, 17. Mai 2012 14:45
Lohbrügge. Es ist ein richtiger Lehrpfad geworden: Die Schüler der Stadtteilschule Lohbrügge haben fleißig an Texten und Schautafeln gearbeitet, um jedem Spaziergänger die Waldbiene und andere Insekten nahezubringen. Sogar ein Insektenhotel haben sie gebaut.

Foto: Strickstrock
Kathrin Maiwald, Aylin Emil, Stanislav Skidanov und Florian Elfers am Insektenhotel im Grünen Zentrum. Die Lohbrügger Stadtteilschüler haben zur Lebensweise der Waldbienen 13 Infotafeln gefertigt und einen Lehrpfad angelegt.
Wer lernen will, dass die Rote Mauerbiene zwei „Hörner“ am Kopfschild trägt
und dass kleine Sandhügel im Wald bis zu zwei Meter tiefe Waldbienen-Nester
sind, sollte ins Grüne Zentrum kommen: Von der Stadtteilschule Lohbrügge bis
zur Volière schlängelt sich ein neuer Lehrpfad, den die Achtklässler der
Kurs-Werkstatt „Natur Pur“ gemeinsam mit der Produktionsschule von
Sprungbrett e.V. geschaffen haben: Elf kleine und zwei große Info-Tafeln
führen bis zum Insektenhotel, in dem sich auch Ohrenkneifer, Florfliegen und
Marienkäfer wohlfühlen dürfen.
„Wir haben Texte aus Büchern und aus dem Internet umgeschrieben, dass auch
Schüler sie verstehen können“, berichtet Stanislav Skidanov (14), der mit
seinen Klassenkameraden auch Buntstift-Zeichnungen anfertigte, damit die
Entwicklung und Ernährung der Bienen deutlich wird. Immerhin mehr als 500
Arten von Waldbienen sind bekannt, sie alle nutzen ihren Stachel nicht zur
Abwehr, sondern nur für die Eiablage – die Tierchen sind also ungefährlich.
„Viele Lohbrügger Nachbarn freuen sich über unser Projekt“, sagt Schulleiter
Thorsten Schumacher, der dafür Geld beim Stadtteilbeirat eingeworben hatte.
Nun hoffen alle, dass die Info-Tafeln vom Vandalismus verschont bleiben.stri

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Marcel meint:
Ömir meint:
Angeblich hilft das Projekt Tieren, nicht Jugendlichen, die werden dafür nur missbraucht.
Weisst Du, wie meine Familie und ich leben? Nein! Und die Viecher kriegen ein Hotel, ist das gerecht?
Lern erst mal Deutsch, dann gucken. Auf DeinEN nächsten Kommentar bin ich neugierig.
Bergedorferin meint: