Schriftgröße: A A A
Logo der Bergedorfer Zeitung
http://www.bergedorfer-zeitung.de/bergedorf/article135819/Grosser_Andrang_beim_Tag_der_offenen_Tuer.html
Link in E-Mail oder Instant-Message einfügen close

Großer Andrang beim Tag der offenen Tür

Bergedorf. Über Monate konnten die Bergedorfer beobachten, wie das neue Laser Zentrum Nord (LZN) am Schleusengraben immer weiter in die Höhe wuchs. Nun, wenige Tage nach der offiziellen Eröffnung, war die Neugier groß: Hunderte Besucher kamen am Sonnabend zum Tag der offenen Tür.
Zurück Bild 1 von 2 Weiter
laser
Foto: Seeger
Maschinenbauingenieurin Maria Mengelsen (34) zeigt ihrem Freund Felix Siebert (33) einige Geräte, die sie noch von ihrem Studium gut kennt.
So voll wird es im neuen Laser Zentrum Nord (LZN) wohl nicht so schnell wieder sein: Hunderte Besucher sahen sich am Sonnabend das neue Gebäude am Schleusengraben an, in dem mit modernster Lasertechnik geforscht und gearbeitet wird. Beim Tag der offenen Tür informierten sie sich über Projekte und ließen sich die Abläufe zeigen.
laser
Foto: Seeger
Louis (9) und Thore (8) halten stolz zwei Wandhalter hoch, deren Produktion sie beobachtet haben.
Ralf Kühnapfel (46) war mit zwei Kollegen eigens aus Lüneburg gekommen. Alle drei sind Ingenieure bei der Firma Jungheinrich – und staunten darüber, was das neue Laserzentrum bietet: „Das ist eine Spielwiese für Technikinteressierte“, schwärmte Kühnapfel. Die Ausstattung sei geradezu „luxuriös“.
Das fand auch Felix Siebert (33) aus Bergedorf. Der Architekt zeigte sich von dem Gebäude an sich begeistert: „Die Architektur hat Dynamik und die Farbwahl ist gut.“ Seine Freundin Maria Mangelsen (34) interessierte sich mehr fürs Innenleben: Die Maschinenbauingenieurin hat beim jetzigen LZN-Geschäftsführer Professor Claus Emmelmann ihre Diplomarbeit geschrieben. „Ich erkenne hier einige Maschinen aus meinem Studium wieder“, erzählte sie. So konnte sie auch einigen Umstehenden die Technik erklären: „Mit diesem Gerät kann man Laserstrahlen umlenken. Das erspart komplizierte Roboterarme“, erläuterte sie fachgerecht.
Volker Werra (55) und seine Frau Annette (52) aus Allermöhe sahen sich den Stand für die Flugzeugtechnik genauer an. „Hier soll eine Oberfläche entwickelt werden, die ähnlich wie Haifischschuppen aufgebaut ist. Damit haben die Flieger weniger Luftwiderstand“, wusste Flugzeugfan Werra. Eine ähnliche Technik soll eventuell auch bei Schiffen zum Einsatz kommen.
Für die Kinder gab es zudem kleinere Geschenke, wie Magneten oder Figuren als Flaschenöffner – natürlich alles mit Laserlicht zurechtgeschnitten. Ein etwas größeres Werkstück hielten Louis (9) und Thore (8) hoch: einen metallenen Wandhalter mit der Aufschrift „Erste Hilfe“. „Da kommen dann bestimmt die Schulsachen rein“, schmunzelte der Vater.fs
Noch kein Kommentar abgegeben

Onlineanzeigenannahme
nach oben
© Bergedorfer Zeitung 2008