Laserzentrum
Großer Andrang beim Tag der offenen Tür
Sonntag, 29. Januar 2012 18:37
Bergedorf. Über Monate konnten die Bergedorfer beobachten, wie das neue Laser Zentrum Nord (LZN) am Schleusengraben immer weiter in die Höhe wuchs. Nun, wenige Tage nach der offiziellen Eröffnung, war die Neugier groß: Hunderte Besucher kamen am Sonnabend zum Tag der offenen Tür.
So voll wird es im neuen Laser Zentrum Nord (LZN) wohl nicht so schnell wieder
sein: Hunderte Besucher sahen sich am Sonnabend das neue Gebäude am
Schleusengraben an, in dem mit modernster Lasertechnik geforscht und
gearbeitet wird. Beim Tag der offenen Tür informierten sie sich über
Projekte und ließen sich die Abläufe zeigen.

Foto: Seeger
Louis (9) und Thore (8) halten stolz zwei Wandhalter hoch, deren Produktion sie beobachtet haben.
Das fand auch Felix Siebert (33) aus Bergedorf. Der Architekt zeigte sich von
dem Gebäude an sich begeistert: „Die Architektur hat Dynamik und die
Farbwahl ist gut.“ Seine Freundin Maria Mangelsen (34) interessierte sich
mehr fürs Innenleben: Die Maschinenbauingenieurin hat beim jetzigen
LZN-Geschäftsführer Professor Claus Emmelmann ihre Diplomarbeit geschrieben.
„Ich erkenne hier einige Maschinen aus meinem Studium wieder“, erzählte sie.
So konnte sie auch einigen Umstehenden die Technik erklären: „Mit diesem
Gerät kann man Laserstrahlen umlenken. Das erspart komplizierte
Roboterarme“, erläuterte sie fachgerecht.
Volker Werra (55) und seine Frau Annette (52) aus Allermöhe sahen sich den
Stand für die Flugzeugtechnik genauer an. „Hier soll eine Oberfläche
entwickelt werden, die ähnlich wie Haifischschuppen aufgebaut ist. Damit
haben die Flieger weniger Luftwiderstand“, wusste Flugzeugfan Werra. Eine
ähnliche Technik soll eventuell auch bei Schiffen zum Einsatz kommen.
Für die Kinder gab es zudem kleinere Geschenke, wie Magneten oder Figuren als
Flaschenöffner – natürlich alles mit Laserlicht zurechtgeschnitten. Ein
etwas größeres Werkstück hielten Louis (9) und Thore (8) hoch: einen
metallenen Wandhalter mit der Aufschrift „Erste Hilfe“. „Da kommen dann
bestimmt die Schulsachen rein“, schmunzelte der Vater.fs
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