Badeunfall
Unfall bei Kindergeburtstag: Melissa (7) bewusstlos
Samstag, 28. Januar 2012 17:19
Bergedorf. Im Bille-Bad hat sich am Sonnabend ein dramatischer Badeunfall ereignet. Ein sieben Jahre altes Mädchen aus Bergedorf ist im Erlebnisbecken untergegangen. Schwimmeister und Notärzte konnten sie wiederbeleben. Der Rettungshubschrauber brachte das Kind ins Krankenhaus, Lebensgefahr besteht nicht mehr.
Es sollte eine ausgelassene Kindergeburtstagsfeier werden und endete in einem dramatischen Überlebenskampf. Ein siebenjähriges Mädchen ist am Sonnabend im Bille-Bad fast ertrunken. Der professionellen Hilfe der Schwimmmeister und Notärzte ist es zu verdanken, dass das Kind am Ende überlebte.
Sonnabend 15 Uhr: Gemeinsam mit fünf weiteren Kindern planscht die siebenjährige Melissa Y. aus Bergedorf fröhlich im Erlebnisbecken. Zwei Erwachsene beaufsichtigten die Gruppe, die im Bille-Bad Geburtstag feiert. Plötzlich ist Melissa verschwunden. Einer der Betreuer sucht das Spiel- und Spaßbecken ab, entdeckt das Mädchen unter Wasser. Zunächst denkt er, das Kind würde wohl tauchen, doch Melissa taucht nicht mehr auf. Als der Mann die Siebenjährige Sekunden später aus dem 135 Zentimeter tiefen Wasser zieht, ist das Mädchen bereits bewusstlos. Wie lange sie schon auf dem Grund des Schwimmbeckens liegt, kann niemand sagen.

Foto: Seemann
Das Mädchen wird aus dem Bille-Bad gebracht.
Am Abend dann kommt die gute Nachricht aus der Klinik: „Die Patientin ist außer Lebensgefahr“, teilen die Ärzte mit. Ihr Kreislauf ist stabil. Ob bei Melissa Schäden von der Ohnmacht unter Wasser zurückbleiben, steht am Sonntag noch nicht fest.
Nach der Rettung geht der Badebetrieb im Bille-Bad weiter. Einer der Schwimmmeister hat nach der anstrengenden Beatmung selbst mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Die Feuerwehr schickt einen weiteren Rettungswagen, doch der Mann erholt sich rasch. Die Geburtstagsgruppe wird noch vor Ort von Notfallseelsorgern betreut. Dafür rückt aus Altona der Großraumrettungswagen an. Die Angestellten des Bille-Bades benötigen keine psychologische Unterstützung. Sie setzten ihren Dienst fort, sind auch am Sonntag wieder als Schwimmmeister im Einsatz.
„Wir alle hoffen nun, dass das Kind sich von diesem schweren Unfall wieder komplett erholt“, erklärt Kirsten Morisse, Sprecherin des Schwimmbadbetreibers „Bäderland“. Im Bille-Bad seien am Sonnabend mehr Schwimmmeister im Einsatz gewesen, als gesetzlich vorgeschrieben. „Aufgrund des zu erwartenden Andrangs bei dem kalten Wetter hatten wir das Personal verstärkt“, so Morisse: „Die Rettungskette hat einwandfrei geklappt.“ Weshalb die Siebenjährige plötzlich unterging und ohnmächtig wurde, ist bislang noch ungeklärt. Der Kriminaldauerdienst der Polizei hat die Ermittlungen übernommen. „Wir haben keine Hinweise darauf, dass die Begleiter oder Schwimmbadmitarbeiter ihre Aufsichtpflicht verletzt haben“, berichtet Polizeisprecherin Ulrike Sweden.
Die Geburtstaggruppe hatte lediglich den Schwimmmbadeintritt und ein Bewirtungspaket gebucht. Das „Bäderland“ bietet auch Erlebnisgeburtstage an, bei denen sich Schwimmmeister ausschließlich um die Gruppe kümmern.cn




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danksager meint:
Wenn das Personal also regelmäßig geschult wird, was hier in Bergedorf sicherlich auch passiert, ist das Bad schon einmal gut vorbereitet. Was wir als Eltern dann noch tun können...vielleicht auch regelmäßig unser 1.Hilfe Wissen aufbessern? Denn derjenige,der das Kind rauszieht muss eigentlich gleich loslegen! Nun noch zur Info, mein Neffe hatte im Schwimmbad in Wiener Neustadt seinen Unfall, und die Retter arbeiten sogar im KH Wiener Neustadt, wo er dann lag. Vielen Dank dorthin nochmal aus HH!! Jetzt noch liebe Grüsse an das Mädchen und ihre Familie. Hoffentlich geht es ihr gut...
Konrad Duden meint:
oH Daß iSt jA aUch sO WIchTiG! Du BisT ÜbeRfLÜSsiG Dorftrottel!!!!
Dorftrottel meint: