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S-Bahnstrecke 90 Minuten gesperrt

Billwerder. Der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Bergedorf und Berliner Tor musste Freitagabend für 90 Minuten eingestellt werden. Der Lokführer einer S-Bahn hatte Personen im Gleis gesehen. Ein Unfall konnte nicht ausgeschlossen werden. Tausende Pendler waren betroffen.
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Die Bahnstrecke Bergedorf - Berliner Tor musste Freitagabend gesperrt werden, nachdem ein Lokführer Personen im Gleis gesehen hatte.
Foto: Christoph Leimig
Die Bahnstrecke Bergedorf - Berliner Tor musste Freitagabend gesperrt werden, nachdem ein Lokführer Personen im Gleis gesehen hatte.
Kurz nach 18 Uhr löste der Lokführer einer S-Bahn auf dem Weg nach Hamburg eine Schnellbremsung aus. Etwa 300 Meter vor dem Bahnhof Mittlerer Landweg kam der vollbesetzte Zug zum Stehen. Der Lokführer hatte mehrere Personen im Gleisbett gesehen. Er wollte nicht ausschließen, dass jemand verletzt worden war und schlug Alarm.
Der Zugverkehr wurde sofort eingestellt, auch die Fernzüge konnten die Strecke nicht befahren. Beamte der Bundespolizei und Feuerwehrleute suchten den Bereich zwischen Allermöhe und Mittlerer Landweg ab. Die Bahn richtete derweil einen Ersatzverkehr mit 18 Bussen und 90 Taxen zwischen Bergedorf und Berliner Tor ein. Die Fahrgäste der betroffenen S-Bahn mussten in dem Zug ausharren.
Gegen 19.40 Uhr dann die Entwarnung: Es wurden keine Personen gefunden, die Strecke wurde wieder freigegeben.hy
12 Kommentare
Hanseretter meint:
Vielen Dank! ;)
Intercity 13 meint:
Warum wird wegen so einer wagen Meldung der gesamte Zugverkehr eingestellt? Bei der Bundesbahn wurde in solchen Fällen den Lokführern jeweils ein schriftlicher Befehl ausgehändigt mit dem Wortlaut (verkürzt): Die Gleise .... von Hmb-Berlin, zwischen....und .... mit höchstens 30 km/h befahren. Strecke beobachten, ggf. Halt. Grund: Evtl. Personen im Gleis. Falls wirklich eine Person dann entdeckt wurde, konnte immer noch gesperrt werden.
Dieses Verfahren war sicher und hat immer funktioniert. Dadurch wurde der Zugverkehr stets (wenn auch mit Verspätung) aufrecht erhalten.
Heute wird bei der kleinsten Gelegenheit immer auf Kosten der Reisende "alles gesperrt".
joerg meint:
@heike
es ist ja leider nicht das erste mal liebe heike und bisher
waren es immer russen die da rumlaufen und zu dämlich
sind die gleise mit der straße zu verwechseln.leider ---
und jedesmal tausende leute damit behindern und die ein-
sätze kosten auch geld,das der staat sich da auch nicht
wiederholen kann.

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