150 Meter Stadt genehmigt Windriesen

Foto: Heyen, Thomas

Neuengamme. Die Net OHG darf vier große Windkraftanlagen in Neuengamme bauen. Die insgesamt 150 Meter hohen Windräder sollen sechs kleinere Anlagen ersetzen (Repowering). Die Gegner wollen jetzt klagen.

Auf die Genehmigung durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) mussten Jens Heidorn und Klaus Soltau, Geschäftsführer der Net OHG, lange warten. Sie hatten für das erste Repowering in einem Hamburger Außengebiet freiwillig ein öffentliches Verfahren gewählt, um sich nicht angreifbar zu machen.

Vor fünf Jahren hatte das Unternehmen das Repowering beantragt. Doch dann wurde unter anderem der Flächennutzungsplan geändert, musste ein neuer Antrag gestellt werden. Bislang gibt es derart große Windkraftanlagen in Hamburg nur auf dem Müllberg in Georgswerder und in Altenwerder am Hafen.

Gegen das Repowering in Neuengamme gingen bei der BSU insgesamt 214 Einwände ein. Sie wurden alle bei einer öffentlichen Anhörung zurückgewiesen. Nun haben die vielen Kritiker noch einmal die Chance, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Die Bürgerinitiative hat weiteren Widerstand angekündigt, will juristische Schritte einleiten.

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