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Endlich: Baustart für die Sport- und Kulturhalle

Bergedorf. Spätestens heute in einem Jahr, möglichst aber schon nach den Sommerferien 2012, soll die neue Sporthalle der Stadtteilschule Bergedorf stehen. Gestern wurde der Grundstein für das 6,1 Millionen Euro teure Gebäude gelegt.
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Auch die aktuelle „bz“ kommt in die Schatulle: Renate Nietzschmann mit Klaus Teichert (Schulbau Hamburg, v. li.), Olympia-Schüler Maximilan Eichholz und Finanzsenator Dr. Peter Tschentscher.
Foto: Voigt
Auch die aktuelle „bz“ kommt in die Schatulle: Renate Nietzschmann mit Klaus Teichert (Schulbau Hamburg, v. li.), Olympia-Schüler Maximilan Eichholz und Finanzsenator Dr. Peter Tschentscher.
Die bisherige Sportstätte der Schule, die Sporthalle Sander Tannen, war im Juli 2009 abgebrannt. Seitdem müssen die 1560 Stadtteilschüler für ihre Leibesübungen auf benachbarte Hallen ausweichen.
„Der ungelenke Name ,Dreifeld-Sporthalle mit Kulturteil’ wird sich für das schöne Haus schwerlich einbürgern“, orakelte die stellvertretende Bezirksamtsleiterin Angela Braasch-Eggert in ihrem Grußwort und forderte Schüler und Lehrer auf, nach einer griffigeren Bezeichnung zu suchen. Die hatte Schulleiterin Renate Nietzschmann schon parat, nannte die entstehende Sport- und Kultur-Immobilie schon mal „Arena“.
Das Vorhaben, einer Dreifeld-Sporthalle als viertes Spielfeld einen Kultursaal anzugliedern, ist bisher einzigartig in Hamburgs Schullandschaft. Entsprechend knifflig gestalteten sich in den vergangenen Monaten Planung und Finanzierung. Denn weil die Schule vor dem Sporthallenbrand keinen solchen Bühnensaal ihr eigen nennen konnte, gab es nun auch keinen Topf, aus dem sich so ein komplett eingerichteter Kulturtempel hätte berappen lassen. Es reicht gerade mal für einen Rohbau mit Holzfußboden – ohne Bühne, ohne Bühnentechnik, ohne Lüftungsanlage – nur die Schächte wurden eingebaut – und ohne Stühle. Die müssen bei Bedarf aus der Pausenhalle herübergeschafft werden. „Insgesamt fehlen knapp 300.000 Euro“, sagt Schulleiterin Nietzschmann. „Die bekommen wir an Spenden niemals zusammen.“
Hamburgs Finanzsenator Dr. Peter Tschentscher empfahl als Gast der gestrigen Feier, bei den örtlichen Kultureinrichtungen nachzufragen, ob dort Bedarf einer Saalnutzung gegen Kostenbeteiligung besteht.
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