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9000 Besucher auf Bergedorfer Bautagen

Bergedorf. Der Andrang reichte buchstäblich von der ersten bis zur letzten Minute: Die 11. Bergedorfer Bautage haben am Wochenende wieder einen Rekord aufgestellt.
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Bautage
Foto: Ulf-Peter Busse
Fachgespräch unter Handwerkern: Bosch-Berater Florian Krebs (li.) informiert Pierre Sacharow von der gleichnamigen Barmbeker Dachdeckerei über die neue Bohrmaschinen-Generation.
9000 Besucher zählte Veranstalterin Gudrun Stephan – und darunter besonders viele künftige Kunden für die etwa 220 Aussteller auf dem Fracatiplatz: „Dieses Mal kamen noch mehr Messe-Gäste mit konkreten Aus- und Umbauwünschen für ihre eigenen vier Wände oder sogar Neubauplänen“, fasste die Chefin des Veranstaltungsservice Festivitas zusammen.
Eine Entwicklung, die sich schon über die vergangenen Jahre bei der Messe abzeichnete. „Es hat sich hier ein Selbstverständnis entwickelt, dass am letzten März-Wochenende Fachleute aller Baugewerke, Finanzierer, Versicherer und Neubau-Experten auf dem Frascatiplatz versammelt sind. Diese Kompetenz lockt Menschen aus dem gesamten Hamburger Osten nach Bergedorf. Und mittlerweile auch schon weit darüber hinaus.“
Für Festivitas, die auch die Harburger Bautage am kommenden Wochenende sowie eine Reihe weiterer Messen betreuen, sind die Bergedorfer Bautage – präsentiert von unserer Zeitung – mittlerweile zur größten Veranstaltung des Jahres geworden. „Und es ist gelungen, was sich jeder Veranstalter wünscht: Die Aussteller sehen die Teilnahme als Pflicht, um im Gespräch mit ihren Kunden zu bleiben. Mehr noch: Sie verstehen die Bergedorfer Bautage nicht als eine Veranstaltung von Festivitas oder der Bergedorfer Zeitung, sondern als ihre Messe.“
Was das bedeutet, wurde bei einem Rundgang deutlich: An jedem Stand hatten die Fachleute alle Hände voll zu tun. Überall persönliche Gespräche. Vielfach mit Messebesuchern, die konkrete Baupläne dabei hatten, mindestens aber Maße, Farb- und Materialwünsche im Kopf.
Manche Show-Einlage gab es auf dem Gemeinschaftsstand des Bergedorfer Bauhandwerks, den insgesamt 60 Meister betreuten. Auf gut 1000 Quadratmetern hatten die Gewerke gleich mehrere „lebendige Werkstätten“ aufgebaut. Hier zeigten Azubis von Dachdeckern über Maurer und Tischler bis zu Sanitärfachleuten ihr Können, standen dabei ständig für Fragen zur Verfügung. Hintergrund: Das Bergedorfer Handwerk nutzte die Bautage zur aktiven Nachwuchswerbung. Denn noch immer gibt es in vielen Gewerken freie Lehrstellen zum Ausbildungsstart im August.
Angesichts des Erfolgs blickt Gudrun Stephan gern in die Zukunft, auch wenn es einige Probleme zu lösen gibt: „Wir stoßen auf dem Frascatiplatz mittlerweile an unsere Grenzen. Die Fläche reicht bestenfalls noch für ein weiteres Großraumzelt. Und das würde dann noch weiter zu Lasten des Parkraums direkt am Ausstellungsgelände gehen.“
Hier setzt die Veranstalterin allerdings auf die Lernfähigkeit der Besucher: „Bergedorf verfügt über ein hervorragendes Parkleitsystem und etwa 3000 Stellplätze in seiner City. Die reichen in jedem Fall aus, sogar für das traditionelle Nebeneinander der Bautage und dem ersten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres. Vor diesem Hintergrund habe ich keine Bedenken, unsere Ausstellungsfläche noch weiter zu vergrößern.“
2 Kommentare
Anwohner meint:
Bitte!
Wenn einmal im Jahr dort eine Messe ist..ist es bei der Parkplatzsituation bei uns ja bekanntlich immer sehr eng und Parkverstöße sind vorprogrammiert und absehbar.
Ich finde man kann sich darauf einstellen und solche großen Einkäufe nach 18 Uhr oder sogar Freitags tätigen.
Anwohner meint:
Vielen Dank für das Parkchaos am Neuen Weg am alten Südbahnhof Bergedorf! Obwohl der Weg zum alten Bahnhof nur für Anlieger freigegeben ist, und auch mehrfach Schilder mit einem absoluten Halteverbot aufgestellt sind, wurde alles bis zur Haustür zugeparkt. Das Parken ist dort nur für die Anwohner erlaubt. Es ist herrlich, vollbepackt vom Einkauf, und mit kleinem Kind 15 Minuten zu Fuß zum eigenen Haus zu gehen, da unsere Parkplätze komplett zugeparkt wurden.
Wahrscheinlich zählen bei Messen keine Verkehrsregeln, weil es ja alle machen.......

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