Windkraft

Etwa 600 Einwendungen werden geprüft

Bergedorf (wi). Gut fünf Wochen lagen die Pläne über die "Eignungsgebiete für Windenergieanlagen in Hamburg" öffentlich aus.

Sowohl der Flächennutzungsplan als auch das Landschaftsschutzprogramm müssen für die geplante Ertüchtigung (Repowering) der Anlagen geändert werden. "Etwa 600 Stellungnahmen sind während dieser Zeit zu dem Änderungsverfahren eingegangen", sagt Frank Krippner, Sprecher der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU).

Die Behörde wägt nun die Einwendungen ab - stellt ihnen bei Bedarf die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange gegenüber. Diese Abwägung wird anschließend Bestandteil der Senats- und Bürgerschaftsdrucksache. Zuerst befasst sich der Senat, anschließend der bürgerschaftliche Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss mit der Drucksache. Der federführende Ausschuss leitet sie schließlich mit einer Empfehlung an die Bürgerschaft weiter, deren Beschluss die künftigen Abgrenzungen der Eignungsgebiete festlegt. Während dieses Prozesses kann sowohl in der Senats- als auch in der Bürgerschaftskanzlei ein Ordner mit der Abwägung eingesehen werden.

Die von der Planung betroffenen Bezirke - Hamburg-Mitte, Bergedorf, Harburg - und ihre Stadtplanungsausschüsse werden parallel zur Ausarbeitung der Drucksache informiert.