Kinderzentrum

Diese Baustelle ist im Plan

Wentorf (ru). Nach nur knapp acht Monaten Bauzeit feierten die Gemeindeverwaltung, die Baufirma Otto Wulff und die Handwerker der Gewerke jetzt gemeinsam Richtfest auf der Baustelle für das neue Kinderzentrum am Wohltorfer Weg.

Der Bau entwickelt sich immer mehr zu einem Vorzeigeprojekt für eine erfolgreiche Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP): Die Arbeiten liegen im Zeitplan, es gab bisher weder Verzögerungen noch Unfälle. Die Zusammenarbeit zwischen Baufirma und Gemeinde klappt.

"Die Vertragspartner haben sich gegenseitig Treue geschworen und das funktioniert bestens", lobte Bürgervorsteher Andreas Hein beide Seiten. Als Bauherr strahlte Bürgermeister Matthias Heidelberg zufrieden in der neuen Aula, die im Rohbau steht. Besonderer Dank ging an Monika Lehmann, die im Rathaus in der Stabsstelle Neubauten für das Kinderzentrum alle Fäden in der Hand hält.

Ende Januar steht damit der Rohbau, am Tag des Richtfestes sei der letzte Beton geflossen, erklärte der Bauunternehmer. Jetzt geht es an den Innenausbau. Der Zeitplan für das Elf-Millionen-Euro-Projekt ist straff: Nach 15 Monaten Bauzeit soll am 1. Juli das Kinderzentrum fertig sein. Dazu gehören eine fünfzügige Grundschule mit Aula, Caféteria und Sporthalle, eine Kindertagesstätte und eine Krippe sowie die Außenanlagen.

"Bisher haben wir 130 000 Verblendsteine verbaut, dazu 400 Tonnen Stahl, 3000 Kubikmeter Beton und bald auch 1200 Quadratmeter Glas", rechnete Stefan Wulff vor. Wenn alles fertig ist, verfügt Wentorf über ein buntes und hochmodernes Kinderzentrum.

Bauunternehmer Stefan Wulff schließt sich dem Lob an. "Wir befassen uns seit einigen Jahren mit ÖPP-Projekten, und ich danke der Gemeinde für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung." Hand in Hand und partnerschaftlich werde hier auf allen Ebenen gearbeitet, so der Bauunternehmer. "Wir profitieren vor allem von den klaren Strukturen in der Verwaltung", betont er. Weil es für die einzelnen Belange feste Ansprechpartner gibt, werde hier effizient gearbeitet. Entscheidungen können schnell getroffen und Materialien und Ausstattung ohne Verzögerung bestellt werden. "Gefühlt ist es erst drei Wochen her, dass wir den Spaten zum ersten Mal angesetzt haben", so Wulff.