Windpark und Energie-Campus

Hochschule startet Dialog mit Kritikern

Bergedorf/Curslack (upb). Das geplante Forschungszentrum für Windenergie wird in Bergedorf nicht nur mit offenen Armen empfangen.

Das weiß Prof. Dr. Werner Beba genau, designierter Leiter des künftigen Energie-Campus am Schleusengraben (hinter Autohaus Kath) und des benachbarten Windparks Curslack mit seinen fünf je 180 Meter hohen Anlagen. Deshalb beginnt der Wissenschaftler der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) diese Woche einen intensiven Dialog mit den vier Bürgerinitiativen. Für morgen ist ein gemeinsames Treffen angesetzt.

Dabei ist es Wolfgang Beba wichtig, die Kritiker nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen: "Für den Windpark haben wir bisher keine Bauanträge eingereicht. Das ist auch unmöglich, weil der Flächennutzungsplan noch gar nicht genehmigt ist", sagt der Wissenschaftler. "Abgegeben haben wir nur die Bauanträge für das Gebäude des Energie-Campus am Schleusengraben."

Mit der Genehmigung des F-Plans für den Windpark durch die Stadtentwicklungsbehörde wird für August gerechnet. Anschließend dauert die Baugenehmigung für die samt 30-Meter-Rotorblättern 180 Meter hohen Riesen zwei bis drei Monate. Mit der Inbetriebnahme von Windpark und Energie-Campus rechnet Beba für Herbst 2014.